Mein Standpunkt

Es braucht jetzt entschlossenes Handeln und kluges Krisenmanagement, sagt Rolf Mützenich. Mit den Gesetzen, die wir diese Woche beschließen, schützen wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmen und Familien vor den negativen Auswirkungen der Corona-Krise.

In Krisenzeiten zeigen sich die Stärke und der Zusammenhalt einer Gesellschaft. Wir sehen: Die Menschen in Deutschland halten in Zeiten des Corona-Virus zusammen. Sie zeigen Solidarität und Hilfsbereitschaft!

Denn wir befinden uns momentan in einer Ausnahmesituation. Das Coronavirus breitet sich in vielen Ländern weiter aus, und auch in Deutschland steigt die Zahl der infizierten Personen täglich weiter an. Diese Pandemie trifft uns alle mit ungeheurer Wucht: gesundheitlich, ökonomisch und sozial. Für manche Menschen geht es um Leben und Tod, für andere um ihre wirtschaftliche Existenz. Durch die notwendige Kontaktvermeidung sind alle unmittelbar betroffen.

Diese Krise ist die härteste Probe für unser Gemeinwesen seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Aber ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir als Staat, als Demokratie und als Gesellschaft gegen die Krise gewappnet sind und dass wir letztlich gestärkt daraus hervorgehen werden.

Es braucht jetzt entschlossenes Handeln und kluges Krisenmanagement. Genau das leisten unsere SPD-Ministerinnen und -Minister in der Bundesregierung und unsere Fachleute in der Fraktion. Mit den Gesetzen, die wir diese Woche im Eilverfahren beschließen werden, schützen wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmen und Familien vor den negativen Auswirkungen der Corona-Krise.

All diese Gesetze wären bedeutungslos ohne die Menschen, die sie umsetzen und täglich unter teils schwierigsten Bedingungen arbeiten, damit wir alle weiter versorgt werden: Die Beschäftigten in den Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen, in Lebensmittelläden, bei Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen leisten derzeit einen besonders wichtigen Beitrag für unser Land. Dafür danken wir ihnen!

Aber auch jede und jeder Einzelne hat es in der Hand, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und damit seine Auswirkungen einzudämmen. Das verlangt uns allen viel ab: Weil wir unsere Großeltern nicht besuchen, unsere Enkel nicht sehen können. Weil wir unser Sozialleben auf das Mindeste beschränken müssen und uns Sorgen um unsere Lieben machen.