Regionale Lebensmittel sind mehr als nur ein Trend, sie stehen für wirtschaftliche Perspektiven und nachhaltige Wertschöpfung im ländlichen Raum. Sie sichern Einkommen, schaffen Arbeitsplätze, stärken das Handwerk und tragen dazu bei, dass der ländliche Raum lebendig bleibt.

Doch gleichzeitig sehen wir: Viele dieser Strukturen sind bedroht. Fehlende Verarbeitungskapazitäten, weite Transportwege, unzureichende digitale Infrastruktur und ein hoher bürokratischer Aufwand erschweren nicht nur kleinen und mittleren Betrieben den Alltag. Dabei brauchen wir gerade sie – für regionale Versorgungssicherheit, für faire Preise und für eine nachhaltige Transformation der Landwirtschaft. Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Miersch sagt: "Seit 2020 haben wir eine 35-prozentige Steigerung der Preise im Lebensmittelbereich, aber das führt nicht dazu, dass die Einkünfte der Landwirte gestiegen sind. Und deshalb gibt es eine Lieferkette, an der ganz viele partizipieren, aber nicht die Verbraucherinnen und Verbraucher."

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, regionale Erzeugungs- und Verarbeitungsstrukturen wieder aufzubauen, Kooperationen zu stärken und die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung als Motor regionaler Wertschöpfung zu nutzen. Wir wollen, dass Wertschöpfung wieder dort stattfindet, wo sie beginnt – in den Regionen.