Tierschutz

Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung wird sich verändern. Tiere werden längst nicht mehr als Produkt sondern als Lebewesen gesehen.

Stück für Stück werden dafür die Ställe umgebaut. Das wollen wir finanziell unterstützen, denn die Verbraucherinnen und Verbraucher sind nicht bereit, für Fleisch und Fleischprodukte einen angemessenen Preis zu bezahlen. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings, die den Mehrwert einer anderen Tierhaltung heute schon bezahlen wollen, schaffen wir das staatliche Tierwohllabel. Dadurch wird transparent, woher die Fleischware kommt und wie die Tiere ursprünglich gehalten wurden.

Wir machen es einfacher, auch Haustiere besser zu halten. Haltungssysteme wie Vogel- oder Hasenkäfige sollen zertifiziert werden, damit Menschen wissen, wie sie ihre Lieblinge gut halten können. Außerdem werden wir das Tierschutzgesetz modernisieren.

Wenige Tage alte Küken stehen in einem Hähnchenmastbetrieb.
(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner) Tierschutz

Kükenschreddern wird ab 2022 verboten

Das Töten von Küken in der Hühnerhaltung wird ab 2022 verboten. Die SPD-Fraktion hat sich dabei gegen die Union durchgesetzt, die an einer Vereinbarung mit der Geflügelindustrie festgehalten hatte.
Matthias Miersch steht vor einem Fenster und schaut nachdenklich in die Ferne.
(Foto: photothek) Statement von Matthias Miersch

Das verpflichtende Tierwohllabel muss endlich kommen

Ich fordere die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, die Entschließung des Bundesrates ernst zu nehmen und ihre Verzögerungstaktik beim Tierwohl endlich aufzugeben. 
Rainer Spiering, MdB
(Foto: Benno Kraehahn) Statement von Rainer Spiering

Jetzt Weichen für Umsetzung der GAP stellen

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Spiering, erwartet von der heutigen Sonder-Agrarministerkonferenz ein konstruktives Vorgehen zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP). "Nur so schaffen wir Planungssicherheit für die Bäuerinnen und Bauern und sorgen für eine zukunftsfähige, innovative und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft."
Ulrich Freese, MdB
(Foto: Benno Kraehahn) Statement von Ulrich Freese

Notwendige Unterstützung für Tierheime

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich in den Haushaltsberatungen erfolgreich dafür eingesetzt, dass Tierheime die Unterstützung erhalten, die sie zur Überwindung der coronabedingten Ausnahmesituation benötigen.
Wolf
(Foto: picture-alliance/dpa) Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes

Abschuss von Wölfen wird konkretisiert

Zum Schutz von Schafen und anderen Nutztieren wird der Abschuss von Wölfen in Deutschland präzisiert. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen (Drs. 19/10899).

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