SPD Bundestagsfraktion

Ernährung

Wissenschaftlich erarbeitete verbindliche Zielmarken für die Reduktion von Zucker, Fett und Salz werden dafür sorgen, dass verarbeitete Lebensmittel tatsächlich gesünder werden.

In vielen anderen Ländern ist diese Strategie bereits erfolgreich. Die Reduktionsstrategie soll sich vor allem an Verbraucherinnen und Verbraucher richten, die häufig zu Fertigprodukten greifen. Denn gerade diese Gruppe ist besonders häufig von ernährungsbedingten Krankheiten betroffen. Die vereinbarte Weiterentwicklung der Nährwertkennzeichnung ist der Einstieg in die Ampel, die auf einen Blick den Nährwertvergleich zwischen Produkten und damit die bessere Wahl ermöglicht.

In Schulen, Kitas und anderen Gemeinschaftseinrichtungen sollen künftig die Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für wirklich gesundes und nachhaltiges Essen sorgen.

 

Das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB §40) wird so überarbeitet, dass Hygieneverstöße rechtssicher veröffentlicht werden können. Zudem soll eine neue Regelung zur Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über Hygiene und Lebensmittelsicherheit den Betrieben die Möglichkeit bieten, freiwillig die Kontrollergebnisse darzustellen. Gleichzeitig wird im LFGB klargestellt, dass die Länder z. B. auch ein verpflichtendes Hygienebarometer eigenständig einführen können.

Das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de wird verbraucherfreundlich überarbeitet. Die Befugnisse der Lebensmittelkontrolleure werden an die Erfordernisse des Internethandels mit Lebensmitteln angeglichen. Die Bund-Länder-Kontrollinstanzen sollen stärker vernetzt, die Standards der Lebensmittelkontrollen vereinheitlicht, und die Reaktionszeit im Krisenfall verkürzt werden.

 

Matthias Miersch steht vor einem dunklen Hintergrund und schaut lächelnd in die Ferne.
(Foto: photothek)

Das ist ein guter Tag für die Verbraucher

Statement von Matthias Miersch
30.09.2019 | SPD-Fraktionsvize Miersch äußert sich zum Vorschlag einer „Nutri-Score“-Nährwertkennzeichnung: Wir brauchen schnell ein möglichst großes Angebot an Lebensmitteln mit der farblichen Nährwertkennzeichnung. ... zum Artikel
Arbeitsgruppe Verbraucherpolitik der SPD-Bundestagsfraktion
(Foto: spdfraktion.de)

Lebensmittelverschwendung wirksam eindämmen

Diskussionsrunde der Arbeitsgruppe Verbraucherpolitik
05.06.2019 | Jedes Jahr landen in Deutschland 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Für die Produktion dieser Lebensmittel werden Wasser, Energie und Rohstoffe verbraucht, Arbeitskraft investiert, landwirtschaftliche Flächen von der Größe Mecklenburg-Vorpommerns genutzt, und sinnlos Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. ... zum Artikel