Statement von Martin Rabanus

Wegen des Corona-Virus werden Veranstaltungen abgesagt, Events verschoben und kulturelle Einrichtungen geschlossen. Martin Rabanus appelliert an die Bundesländer, in dieser Situation die Lage vieler selbständiger Kulturschaffender nicht zu vergessen.

"Da sich das Corona-Virus immer weiter ausbreitet, müssen wir auf die Belange von Künstlerinnen und Künstlern und Medienschaffenden sowie Kultureinrichtungen in besonderer Weise achten. Sie sind gleich mehrfach von der Pandemie betroffen. Veranstaltungen werden abgesagt, Events verschoben und kulturelle Einrichtungen geschlossen. Kultureinrichtungen wie Veranstaltern von Kulturevents bricht die Einnahmebasis weg. In der Folge fallen alle Kultur- und Medienschaffenden, die sich nicht in regulären Arbeitsverhältnissen befinden, aufgrund fehlender Einnahmen in sozial prekäre Lagen.

Der Kultur- und Medienbereich ist existentiell von den Maßnahmen zum Schutz vor der Coronavirus-Pandemie betroffen. Deshalb müssen die Bundesländer bei Schließungen, zum Beispiel von Theatern und Museen, die Finanzierung sichern. Dazu gehört auch die Bezahlung der freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler und anderer Selbständigen."