Ralf Kapschack, zuständiger Berichterstatter AG Arbeit und Soziales;
Cansel Kiziltepe, zuständige Berichterstatterin AG Finanzen:

Die Erwartungen, die mit der Einführung der Riesterrente verbunden waren, haben sich nicht erfüllt. Wir wollen die bestehenden Riester-Verträge schützen und die betriebliche Altersvorsorge stärken. Im Zentrum der Alterssicherung steht für uns aber nach wie vor die Stärkung der gesetzlichen Rente.

„Die Erwartungen, die mit der Einführung der Riesterrente verbunden waren, haben sich nicht erfüllt. Durch diese Form der privaten Vorsorge soll das sinkende Rentenniveau ausgeglichen werden. Für dieses Ziel stellt der Staat Steuererleichterungen und Zulagen bereit. Insbesondere Geringverdienerinnen und -verdiener sowie Familien mit Kindern sollen von den Zulagen profitieren. Jedoch haben gerade diejenigen, die von der gesetzlichen Rente wenig zu erwarten haben, die Riesterrente zu wenig genutzt.

Wir wollen alle laufenden Verträge schützen. Eine stärkere – auch steuerliche – Förderung der betrieblichen Altersvorsorge ist notwendig. Im Zentrum steht für uns jedoch nach wie vor die gesetzliche Rente. Diese wollen wir stärken. Die betriebliche Altersvorsorge ist eine gute Ergänzung, kein Ersatz. Im Herbst wird Bundessozialministerin Andrea Nahles ein Gesamtkonzept für die Altersversorgung vorlegen.“