Martin Rabanus, zuständiger Berichterstatter der AG Bildung und Forschung;
Burkhard Blienert, zuständiger Berichterstatter der AG Kultur und Medien:

In einer fünfjährigen Förderphase ab 2018 soll das erfolgreich verlaufende Programm „Kultur macht stark“ fortgeführt werden. Hierbei sollen aber Antragstellungen vereinfacht und Nachhaltigkeitsaspekte gestärkt werden. Diese Aufforderung an die Bundesregierung wurde gestern Abend im Deutschen Bundestag debattiert.

„Kultur macht stark“ ist das größte Förderprogramm der kulturellen Bildung, das jemals auf Bundesebene durchgeführt wurde. Die Entscheidung zur Fortführung des Programms ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancen für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Sie können dadurch auch in Zukunft vom breiten kulturellen Angebot des erfolgreichen Programms profitieren. So können schon früh die Weichen für eine positive Bildungsbiographie und damit verbunden für Aufstieg durch Bildung gestellt werden.

Das Programm wird in der zweiten Förderphase auf Basis der bereits gemachten Erfahrungen weiterentwickelt. Hierzu hat die SPD-Bundestagsfraktion im Vorfeld den Dialog mit Praktikern und Experten gesucht. Zu den geplanten Verbesserungen der zweiten Förderphase gehören administrative Erleichterungen, die Entlastung ehrenamtlicher Arbeit, eine bessere Vernetzung der lokalen Programmpartner sowie ein stärkerer Fokus auf Nachhaltigkeit und den ländlichen Raum.“