Es geht nur gemeinsam
Deutschland befindet sich mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie. Trotz regelmäßiger Treffen von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten und seit Monaten geltenden einschränkenden Maßnahmen für die Menschen in den Bundesländern, steigen die Infektionszahlen weiter dramatisch an. Es braucht eine stärkere Rolle des Bundes und eine Kraftanstrengung von Bundestag, Bundesregierung und Bundesländern für ein gemeinsames Vorgehen. Das Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion stellt bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes die richtigen Weichen, erklären Bärbel Bas und Dirk Wiese.
Tourismus : Digitalisierung als Chance für zukünftige Öffnungsmaßnahmen
Der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestags diskutierte heute in einem Fachgespräch mit Expertinnen und Experten über aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung. Digitale Angebote können dabei helfen, Urlaub und Erholung in der Pandemie sicherer zu machen, sagt Gabriele Hiller-Ohm.
Jugend wieder in Bewegung bringen
Aerosolforscher weisen eindringlich darauf hin, dass Ansteckungen fast ausnahmslos in Innenräumen stattfinden und Aktivitäten im Freien keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben. Die SPD-Fraktion im Bundestag begrüßt diese Feststellung und fordert, Kindern und Jugendlichen sofort wieder die Ausübung von Vereinssport im Freien zu ermöglichen. So kann Gesundheitsprävention betrieben und der zunehmenden Pandemiemüdigkeit entgegengewirkt werden, erklärt Mahmut Özdemir.
Wahl Sprecherin „Parlamentarisches Begleitgremium Covid-19-Pandemie“
Die SPD-Bundestagsfraktion hat in ihrer gestrigen Sitzung ihre Sprecherin für das „Parlamentarische Begleitgremium Covid-19-Pandemie“ als Unterausschuss des Ausschusses für Gesundheit einstimmig gewählt.
Europäische Harmonisierung des Pfandbriefs
Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestags hat heute dem CBD-Umsetzungsgesetz zugestimmt, mit dem eine europäische Harmonisierung des Pfandbriefs vorgenommen wird. Damit wird der grenzüberschreitende Vertrieb von Pfandbriefen erleichtert, erklärt Johannes Schraps.
Erfolg im Kampf gegen Steuervermeidung – Share Deals werden erschwert
Der Finanzausschuss hat heute die Begrenzung sogenannter Share Deals beim Erwerb von Grundstücken und Immobilien beschlossen. Mittels Share Deals umgehen Immobilienkonzerne seit Jahren die fällige Grunderwerbsteuer. SPD und Union hatten sich im Koalitionsvertrag auf eine Einschränkung dieser Steuergestaltung verständigt, aber die CDU/CSU-Fraktion hat das entsprechende Gesetz lange blockiert. Wir haben nun die Blockade der Union gebrochen und einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen Steuervermeidung erzielt, sagen Cansel Kiziltepe und Bernhard Daldrup.
Bundesjagdgesetz nach CSU-Art: Lobbywohl statt Gemeinwohl
Das aktuelle Gesetzgebungsverfahren zum Bundesjagdgesetz ist ein weiteres Beispiel für den massiven Einfluss von Lobbyisten aus den Ländern bei der Bundesgesetzgebung, sagt Rainer Spiering.
Union verhindert Reform des Transsexuellengesetzes
Heute wurde bekannt, dass das jahrelange Ringen um eine Reform des Transsexuellengesetzes zumindest in dieser Koalition zu keinem positiven Abschluss finden wird. Trotz intensiver Bemühungen sowohl seitens des Bundesjustizministeriums als auch des Bundesfamilienministeriums sowie der SPD-Bundestagsfraktion konnte innerhalb der Koalition gerade in punkto Betroffenenberatung kein für uns tragbarer Kompromiss gefunden werden, erklären Elisabeth Laiser udn Karl-Heinz Brunner.
30 Jahre Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr
Seit 30 Jahren kümmert sich das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw) um die Umsetzung von Rüstungskontrollverträgen und leistet so weltweit einen unschätzbaren Beitrag für Frieden, Stabilität und Sicherheit. Die SPD-Bundestagsfraktion gratuliert und dankt den Beschäftigten für ihre wichtige Arbeit, sagt Karl-Heinz Brunner.
Internationale Hilfe für Syrien muss weiter ausgebaut werden
Die Bundesregierung hat den Opfern des Syrienkriegs Hilfsmittel in Höhe von 1,7 Milliarden Euro zugesagt. Die Lage ist für Millionen Menschen leider noch immer katastrophal. Mit dem Geld sollen unter anderem Lebensmittel, Wasser und Medikamente finanziert werden, erklärt Frank Schwabe.  

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