Frank Schwabe, menschenrechtspolitischer Sprecher:

Die Bundesregierung hat den Opfern des Syrienkriegs Hilfsmittel in Höhe von 1,7 Milliarden Euro zugesagt. Die Lage ist für Millionen Menschen leider noch immer katastrophal. Mit dem Geld sollen unter anderem Lebensmittel, Wasser und Medikamente finanziert werden.

„Auf der in Brüssel tagenden Geberkonferenz für das seit zehn Jahren vom Krieg gebeutelte Syrien hat sich Deutschland als wichtigster Geber verpflichtet, über 1,7 Milliarden Euro Unterstützungshilfe beizusteuern. Das internationale Hilfssystem muss jedoch weiter gestärkt werden. Der von den Vereinten Nationen ermittelte Gesamtbedarf an Humanitärer Hilfe für Syrien beträgt 8,5 Milliarden Euro.

Nach Angaben der VN gibt es in Syrien 13,4 Millionen Bedürftige. Schätzungen zufolge leiden 12,4 Millionen Syrer an Hunger. Es ist ein Skandal, dass Menschen sterben müssen, weil nicht genug humanitäre Hilfe geleistet wird.“