Bundestag berät Informationsweiterverwendungsgesetz

Open Data als Treibstoff für die digitale Wirtschaft fördern

Der Bundestag hat am Donnerstag in 2./3. Lesung eine Änderung des so genannten Informationsweiterverwendungsgesetzes beschlossen. Dadurch sollen EU-Bestimmungen über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors in deutsches Recht übertragen werden.
Die digitale Gesellschaft, die Netzpolitik wird immer wichtiger

Ziel ist es, die Verwendung staatlicher Informationen für Produkte und Dienstleistungen im digitalen Zeitalter zu erleichtern und so Open Data voranzubringen. Dazu gehören zum Beispiel Karten und Satellitenbilder, Rechtsvorschriften und Gerichtsurteile, staatliche und Unternehmensdaten und Patentregister.

Alle Informationen öffentlicher Stellen, die zugänglich sind und in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen – also etwa nicht personenbezogene Daten –, sollen, anders als derzeit, in Zukunft ohne Einwilligung der betreffenden Stelle weiterverwendet werden können.

    • Pressemitteilung
      Nr.
      834
      Bundesinnenminister Friedrich steht für den intransparenten Staat. Viel zu lange hat er die Forderungen auch aus der Zivilgesellschaft ignoriert und eine Ausweitung der Informationsfreiheitsrechte blockiert, kritisieren Michael Hartmann und Lars Klingbeil. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, endlich selbst aktiv Verwaltungsdaten zur Verfügung zu stellen und entsprechende gesetzliche Regelungen zum Ausbau der Informationsfreiheit zu schaffen.
    • Pressemitteilung
      Nr.
      505
      Mit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung ein ambitioniertes Arbeitsprogramm und Eckpunkte einer umfassenden Digitalisierungspolitik vorgelegt, die jetzt in enger Abstimmung mit den Bundestagsfraktionen sowie unter Einbeziehung von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft umgesetzt werden soll, erklärt Lars Klingbeil.
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      Die Förderung der digitalen Bildung ist für die SPD-Fraktion der Schlüssel zur Teilhabe an der digitalen Welt. Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die Koalitionsfraktionen die Medienkompetenz in Deutschland fördern – vor allem an Schulen, in der betrieblichen Ausbildung und an den Hochschulen.

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      Bedeutende Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens werden zunehmend ins Netz verlagert. Gleichzeitig ist die IT-Sicherheitslage in Deutschland weiterhin angespannt. Ein Gesetzentwurf nimmt sich nun der IT-Sicherheit an.
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      Kraken-Konzerne wie Facebook verschlingen immer mehr Daten ihrer Kunden. Müssen die Nutzer quasi vor sich selbst geschützt werden? Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, gibt Antworten.
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      Damit die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbauziele der Internetversorgung auch erreicht werden können, fordern die Koalitionsfraktionen die Bundesregierung auf, die bisherige Breitbandstrategie des Bundes umfassend weiterzuentwickeln.
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      Das Schlagwort "Industrie 4.0" ist für SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil ein Megatrend, der enormes Potenzial für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt bietet. Lesen Sie hier, wie er den digitalen Wandel gestalten würde.