Positionspapier der AG Bildung und Forschung

Digitalpakt Schule

Die Verhandlungen zum Digitalpakt schreiten voran. Bund und Länder verständigen sich derzeit auf eine Verwaltungsvereinbarung zur Umsetzung der Förderung für mehr Digitalisierung in den Schulen. Bis zum Ende des Jahres soll das Vertragswerk unterschriftsreif sein. Die AG Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion hat Mitte September ein Positionspapier verabschiedet, um den Prozess konstruktiv zu begleiten und zum Erfolg zu führen. 

Mann und Frau vor futuristischem Touchscreen-Display

Damit richten die Mitglieder der Arbeitsgruppe u. a. einen Appell an die Bundesbildungsministerin, die Verhandlungen mit Augenmaß zu führen und die Ausgestaltung der Vereinbarung praktikabel zu gestalten. Ziel muss es sein, mit der Förderung von insgesamt 5 Mrd. Euro in fünf Jahren den Ländern, Kommunen und Schulen ein attraktives Angebot zur Verfügung zu stellen. Die Antragsvoraussetzungen und -verfahren sollen angemessen sein und möglichst geringe bürokratische Hürden aufbauen. Das ist wesentlich für den Erfolg. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist es zudem eine Frage von Gerechtigkeit, Lösungen für Kinder und Jugendlichen zu finden, deren Eltern es sich nicht leisten können, die für den Unterricht digitalen Geräte zu kaufen. Hier machen wir deutlich, dass eventuell auch eine Unterstützung über den Digitalpakt möglich gemacht werden muss.

Die Kommunen und Schulen treiben die notwendigen Prozesse zur Digitalisierung längst voran. Unsicherheit besteht derzeit darüber, wo die willkommene Unterstützung seitens des Bundes ansetzen wird. Der Digitalpakt Schule soll Anfang nächsten Jahres starten. Es ist verständlich, dass die Antragsteller mehr Informationen zu förderfähigen Maßnahmen brauchen, um ihre Konzepte rechtzeitig anzupassen. Auch wenn die Bund-Länder-Verhandlungen derzeit noch nicht abgeschlossen sind, muss die Bundesbildungsministerin zeitnah mehr Transparenz ins Verfahren bringen. Hierzu fordert sie unser Papier explizit auf.

Für die Umsetzung des Digitalpaktes mit Unterstützung des Bundes brauchen wir eine Grundgesetzänderung, die nur mit einer Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat zum Ende des Jahres realisiert werden kann. Derzeit gefährden FDP und GRÜNE einen zügigen Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens, wenn sie bei ihrer Blockadehaltung blieben.

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      Das Thema studentisches Wohnen steht bei der SPD-Fraktion weit oben auf der Agenda. Zum Erfahrungsaustausch aus erster Hand hat die Fraktion am 14. September 2018 Organisatorinnen und Organisatoren von lokalen Wohnraumbündnissen eingeladen, die sich vor Ort für studentischen Wohnraum engagieren.

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      Die Weiterentwicklung des Aufstiegs-BAföGs ist im Koalitionsvertrag als wichtiges Vorhaben verankert. Der AG Bildung und Forschung ist eine Politik im Dialog ein besonderes Anliegen. Deswegen hat der zuständige Berichterstatter Martin Rabanus die Spitzenverbände der Sozialpartner eingeladen, um über das Aufstiegs-BAföG zu sprechen. 

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      Am 10. Oktober 2018 hat die AG Bildung Forschung ein Fachgespräch zum Thema Fachhochschulen (FH) bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) veranstaltet. Ziel war es, über aktuelle Herausforderungen der FH/HAW in den Bereichen Personalgewinnung, Qualität der Lehre, Forschung und Internationalisierung politische Handlungsoptionen zur Unterstützung herauszuarbeiten. 

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      Am 11. September 2018 hat sich die AG Bildung und Forschung zum Thema „Agentur für Sprunginnovationen“ positioniert. Die Förderung der Sprunginnovationen wird seit mehreren Jahren von der Expertenkommission Forschung und Innovation in ihrem jährlichen Bericht gefordert und ist im Koalitionsvertrag verankert.

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      Die AG Bildung und Forschung hat sich bei der parlamentarischen Beratung des Bundeshaushalts 2019 im Bildungsausschuss für eine Akzentsetzung im Einzelplan 30 in zwei wichtigen bildungspolitischen Handlungsfeldern eingesetzt.

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      Im Rahmen der parlamentarischen Beratung der von der Bundesregierung vorgelegten Änderungen des Grundgesetzes fand am 8. Oktober 2018 eine Anhörung statt. Die Ausführungen der Sachverständigen zur Grundgesetzänderung im Bildungsbereich unterstützen den vorgelegten Entwurf.

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      Zusammen nach Wissen zu streben, für alle die gleichen Chancen zu verwirklichen, die Freiheit der Wissenschaft zu schützen: Das ist der europäische Bildungsraum, für den sich die SPD-Bundestagsfraktion einsetzt. In einem gemeinsamen Antrag fordert die Koalition konkrete Maßnahmen, um diese Ziele zu unterstützen.