Aktion "Bänder der Verbundenheit"

Auch in diesem Jahr können mehr als 5000 Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten Weihnachten nicht bei ihren Familien verbringen. Viele von ihen gefährden bei den Einsätzen ihr Leben und ihre Gesundheit, tragen Schäden davon.

Gerade für sie ist es enorm wichtig, von der Gesellschaft geschätzt und akzeptiert zu werden. Dabei geht es nicht um die politische Bewertung einzelner Mandate, sondern darum, den Menschen in der Bundeswehr die Zuwendung und Achtung entgegenzubringen, die sie erwarten dürfen.

Den SPD-Abgeordneten des Bundestages ist das ein besonderes Anliegen, schließlich geht es hier auch um eine Parlamentsarmee. Darum sind am Mittwochnachmittag viele der SPD-Parlamentarier im Reichstag zusammengekommen, um an einer Aktion des Deutschen Bundeswehrverbandes, dem Runden Tisch Solidarität mit Soldaten und der Oase-Einzelbetreuung (Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen und Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung) teilzunehmen. Sie schrieben ihre Namen auf gelbe Schleifen als Symbol der Verbundenheit mit den Soldatinnen und Soldaten entgegen. Die Schleife gilt als Zeichen der stillen Solidarität.

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion Rainer Arnold kamen mit vielen Genossinen und Genossen um diese „Bänder der Verbundenheit“ zu unterschreiben. Die werden nun schnellstmöglich an die weltweiten Einsatzorte der Soldaten gebracht.

Die Aktion fand bereits zum vierten Mal statt. Anwesend waren auch der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe und der neu gewählte Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner.

Alexander Linden