Statement von Katja Mast und Bärbel Bas

Wenn ein Geschäftsmodell auf billiger Arbeitskraft und der Weitergabe von Verantwortung an Subunternehmen basiert, darf die Unternehmensführung damit nicht durchkommen, fordern Katja Mast und Bärbel Bas.

„Dieses Geschäftsmodell muss und wird ein Ende haben. Unternehmerische Verantwortung hört nicht am Werkstor auf. Das gilt für die Unterbringung, das gilt für die Gesundheit der Beschäftigten. Wir werden das Beispiel Müller Fleisch in der Taskforce der SPD-Bundestagsfraktion 'Soziale Folgen der Corona Pandemie' zum Thema machen. Der Generalunternehmer muss vollumfänglich haften und Müller Fleisch muss die Quarantänekosten tragen. Wir werden alle Schritte prüfen, die möglich sind.

Dabei ist Müller Fleisch kein Einzelfall. Überall wo mit viel Fremdarbeitern gearbeitet wird, ist die Unterkunft Teil des Geschäftsmodells und liegt damit aus unserer Überzeugung in der Verantwortung des Unternehmens.“

 

Bärbel Bas und Katja Mast leiten die Task Force der SPD-Bundestagsfraktion 'Soziale Folgen der Corona Pandemie', die fortlaufend die aktuelle soziale Lage analysiert, um schnelle, pragmatische Lösungen zu erarbeiten.