Statement von Katja Mast

Katja Mast äußert sich zur Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zu den Zahlen der Wohnungslosen in Deutschland - und erläutert, wie die SPD-Fraktion gegen Armut kämpfen will.

"Die Zahlen sind bedrückend. Denn hinter jeder Zahl steckt ein Schicksal. Es gibt nicht die eine Antwort im Kampf gegen Armut. Umfangreiches Handeln ist gefragt.

Für uns von der SPD-Bundestagsfraktion heißt das für gute und sichere Arbeit zu sorgen –  mit dem Sozialen Arbeitsmarkt sind wir weit gekommen. Menschen immer wieder neue Chancen zu eröffnen, die Grundsicherung zu einem Bürgergeld weiter zu entwickeln und den sozialen Wohnungsbau massiv zu fördern, sind weitere wichtige Schritte. Altersarmut müssen wir zum Beispiel durch die Grundrente und die Aufnahme Selbständiger in die Rentenversicherung verhindern.

Wir unternehmen alles, um Kinder aus der Armut zu holen. Deshalb ist das Starke-Familien-Gesetz ein notwendiger Schritt, hin zu einer sozialdemokratischen Kindergrundsicherung. Ergänzt wird diese durch Kinderrechte im Grundgesetz. Dass das Bundessozialministerium eine neue Wohnungslosenberichterstattung auf den Weg bringt, ist absolut richtig. Eine aussagefähige Statistik ist die Voraussetzung, damit die Betroffenen ein Gesicht und eine politische Stimme bekommen."