Statement von Christian Petry

Die EU will Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien aufnehmen. Christian Petry begrüßt die Entscheidung, denn sie stärkt die reformbereiten Kräfte und gibt den Menschen vor Ort eine Zukunftsperspektive.

"Blickt man aktuell auf die Republik Kosovo, so ist die heutige Einigung für die Stabilität in der Region enorm wichtig. Es ist den EU-Mitgliedstaaten hoch anzurechnen, dass sie Einzelinteressen überwunden haben und den Weg frei machen für Beitrittsgespräche. Das stärkt die reformbereiten Kräfte und gibt den Menschen vor Ort eine Zukunftsperspektive. Die Region ist für Frieden und Stabilität in ganz Europa von enormer Bedeutung.

Nordmazedonien und Albanien haben noch einen weiten Weg vor sich. Es ist der Beginn eines langen Prozesses, an dessen Ende ein EU-Beitritt stehen kann. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich lange für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen eingesetzt und dabei auch Zweifler im eigenen Land überzeugen können. Wir werden die Phase der Beitrittsgespräche genauso intensiv begleiten. Das Ziel bleibt die Aufnahme aller Staaten des Westlichen Balkans in die Europäische Union, wenn sie alle Voraussetzungen dafür erfüllen, insbesondere Demokratie und Rechtstattlichkeit."