Statement von Eva Högl

Einige Branchen leiden in Deutschland unter Fachkräftemangel, insbesondere die Pflege und die IT-Branche sind betroffen. Deswegen müssen wir nicht nur deutsche Beschäftigte verstärkt qualifizieren, sondern auch Fachkräfte aus dem Ausland anwerben, erklärt Fraktionsvizin Eva Högl.

„Fachkräfte sind der Schlüssel für eine starke deutsche Wirtschaft. Der Mangel an gut ausgebildeten Menschen hat in einigen Regionen bereits heute gravierende Auswirkungen. Daher müssen wir Beschäftigte qualifizieren und Fachkräfte aus der Europäischen Union anwerben. Angesichts des demographischen Wandels braucht es aber auch den Zuzug gut qualifizierter Fachkräfte aus dem außereuropäischen Ausland.

Insbesondere in der Pflege, aber auch in IT-Berufen, braucht es bereits heute dringend qualifizierte Zuwanderung. Auf Betreiben der SPD-Bundestagsfraktion öffnet das Fachkräfteeinwanderungsgesetz den deutschen Arbeitsmarkt vollständig für Menschen mit einer Berufsausbildung aus Drittstaaten. Wer ein Jobangebote vorweisen kann, ist in Deutschland willkommen.

Mit dem Gipfel im Kanzleramt streckt die Bundesregierung ausländischen Pflegerinnen und Pflegern, aber auch allen anderen qualifizierten Fachkräften, die Hand aus. Jetzt geht es darum, Strategien zu entwickeln, gut ausgebildete Menschen für die Arbeit in Deutschland zu gewinnen. Gleichzeitig sendet der Gipfel auch ein Signal nach Innen: Wir brauchen Zuwanderung und sind dankbar für die Unterstützung. Länder, Kommunen, Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Gruppen wollen dafür sorgen, dass Deutschland das neue Zuhause für die angeworbenen Fachkräfte wird.“