Daniela Kolbe, zuständige Berichterstatterin:

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales plant, über eine eigene, mit Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds  finanzierte, Förderrichtlinie für Ostdeutschland in jedem ostdeutschen Bundesland ein Zukunftszentrum digitale Transformation einzurichten und hat darüber heute im Ausschuss für Arbeit und Soziales informiert. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt dieses Vorhaben.

„Die Menschen in Ostdeutschland haben in den vergangenen Jahrzehnten viele Umbrüche miterlebt und ihre Fähigkeit bewiesen, auch aus Umbrüchen etwas Positives zu gestalten. Diese Erfahrung können und sollten wir für die Digitalisierung nutzen. Deswegen ist es vollkommen richtig, dass die Bundesregierung mit dem Aufbau der Zukunftszentren digitale Transformation in den ostdeutschen Bundesländern beginnt.

Diese Zentren sind gut für Ostdeutschland. Denn nirgendwo sonst vollzieht sich der Strukturwandel so rasant und mit so tiefgreifenden Folgen. Ostdeutschland hat eine kleinteilige Wirtschaft, die von solchen Zentren massiv profitieren kann, aber auch eine demografische Struktur, die es nötig macht, die Chancen der Digitalisierung für die Arbeitswelt zu nutzen. Das ist ein guter Vorstoß, denn es ist wichtig, die Potenziale der Digitalisierung für die Menschen vor Ort nutzbar zu machen und die Risiken klug abzumildern.“