Johannes Fechner, rechtspolitischer Sprecher

Die seit gestern vorliegenden Kriminalstatistiken der Länder belegen: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist von 150.000 Fällen im Jahre 2016 um 20 Prozent in 2017 zurückgegangen. Damit hat sich der von der SPD forcierte Maßnahmenkatalog als erfolgreich erwiesen.

„Neben der Heraufstufung des Wohnungseinbruchsdiebstahls zum Verbrechen haben wir die Fördersumme für das KfW-Programm zur Einbruchsprävention im Jahre 2017 auf 50 Millionen Euro hochgesetzt. Durch Herabsetzung der Mindestinvestitionssumme können seither auch kleinere einbruchssichernde Maßnahmen bezuschusst werden. 

In den Koalitionsverhandlungen haben wir erfolgreich für eine weitere Aufstockung des Programms und für eine Ausweitung der Förderung auf Mehrfamilienhäuser gekämpft. Des Weiteren werden wir den Einbruchschutz auch bei Neubauten fördern.

Gerade weil Einbruchsopfer oft traumatisiert sind und sich in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen, müssen wir weiterhin Wohnungseinbrüche bekämpfen.“