Bela Bach, zuständige Berichterstatterin:

Laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer soll jetzt eine bereits im Mai 2020 versprochene Soforthilfe von 170 Millionen Euro für die notleidende Bustouristikbranche nun doch bereitgestellt werden. Wir begrüßen die Hilfen in Form von weiteren Zuschüssen ausdrücklich, da sie die Busunternehmern in die Lage versetzen, die teilweise sehr hohen Kosten für stillgelegte Busse zu begleichen.

„Ein im Reise- und Ausflugsverkehr eingesetzter Bus, der in der Anschaffung 400.000 Euro gekostet hat, verursacht nach den Vorhaltekostentabellen der Versicherer Kosten von rund 266 Euro pro Tag. Die jetzt bekannt gewordene Zusage über 170 Millionen Euro soll ergänzend zu den bereits im Rahmen des Konjunkturpaketes beschlossenen Überbrückungshilfen beantragt werden können. Mit den Hilfen soll auch eine drohende Pleitewelle bei den privaten Bus-unternehmen, die für Spätsommer oder im Herbst erwartet wurde, verhindert werden.

Es ist richtig und wichtig, dass der Bundesfinanzminister Olaf Scholz diese Mittel nun freigegeben hat. Die Mittel für die Busbranche sind ein weiterer Baustein für die konjunkturelle Erholung in der Corona-Krise.“