Tourismus

Die Tourismuswirtschaft ist einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftsbereiche in unserem Land. Dabei sind statistisch gesehen vor allem Großstädte, Küsten und Hochgebirge Nutznießer dieses Booms.

Deshalb ist es wichtig, die Rahmenbedingungen für den Tourismus unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten in allen touristisch geprägten Regionen gezielt zu verbessern. Dazu benötigen wir eine stärkere Koordinierung der Tourismuspolitik zwischen Bund, Ländern, Kommunen und der Tourismuswirtschaft. Aus diesem Grunde werden wir eine nationale Tourismusstrategie auf den Weg bringen.

Wir setzen uns dafür ein, die Förderinstrumente von EU, Bund und Ländern stärker miteinander zu verzahnen und diese besser auf den Tourismus auszurichten. Um dem Fachkräftemangel, vor allem im Gastgewerbe entgegenzuwirken, werden wir eine Fachkräfteoffensive mit der Branche erarbeiten und eine Mindestausbildungsvergütung einführen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird auch die Barrierefreiheit im Deutschlandtourismus, von der alle profitieren, im Sinne eines Tourismus für alle weiter vorantreiben.

Durch die Unterstützung bei der Entwicklung von einheitlichen Qualitätskriterien wollen wir eine bessere Übersichtlichkeit der touristischen Angebote schaffen und dadurch den Verbraucherschutz stärken.

Wir werden uns auch zukünftig dafür einsetzen, dass die Werbung für das weltoffene und gastfreundliche Reiseland Deutschland im Ausland durch die Deutsche Zentrale für Tourismus gestärkt wird. Gäste aus dem Ausland haben einen seit Jahren wachsenden Anteil an den guten Übernachtungszahlen. Der Tourismus in Deutschland steht in allererster Linie für Gastfreundschaft und Weltoffenheit. Als SPD-Bundestagsfraktion werden wir uns selbstverständlich dafür einsetzen, dass diese grundlegenden Werte Richtschnur der Arbeitdes Tourismusausschusses des Bundestages bleiben.

Zwei Frauen arbeiten an Maschinen
(Foto: istock.com/milanvirijevic) Bilanz 2017-2021

Nachhaltige Wirtschaftspolitik

Wir unterstützen Unternehmen und Betriebe bei der Transformation auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und schaffen damit die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Wir fördern die Nachfrage im Inland, sichern die Fachkräftebasis, stärken Forschung und Entwicklung, bringen die Energiewende voran und arbeiten in allen Sektoren, aber auch im digitalen Markt an den Voraussetzungen für einen fairen nationalen und internationalen Wettbewerb.
Gabriele Hiller-Ohm, MdB
(Foto: Benno Kraehahn) Statement von Gabriele Hiller-Ohm

Perspektive für die Tourismusbranche

Das Auswärtige Amt hat heute die generelle Reisewarnung für touristische Reisen aufgehoben. Diese Entscheidung kommt gerade rechtzeitig zu Beginn der Ferien in einigen Bundesländern, sagt die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Gabriele Hiller-Ohm.
Eine Lehrerin sitzt mit ihren drei Kindern im Wohnzimmer, unterrichtet ihre Schüler einer Berufsschule im Distanzunterricht und hilft ihren Kindern bei ihren Aufgaben für die Schule.
(Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd) Corona-Pandemie

So sieht unsere Öffnungsstrategie aus

Die dritte Welle muss gebrochen werden. Aber es geht auch um die Zeit danach. Die Impfstoffproduktion muss ausgebaut werden. Für Kinder und Jugendliche fordert die SPD-Fraktion ein großes Corona-Aufholpaket.
Gabriele Hiller-Ohm, MdB
(Foto: Benno Kraehahn) Statement von Gabriele Hiller-Ohm

Wir sollten jetzt nicht über Verbote diskutieren

Auslandsreisen pauschal zu verbieten, ist die falsche Herangehensweise. Wir sollten jetzt nicht über Verbote diskutieren, sondern darüber, wie wir den Menschen eine Perspektive geben.
Porträt von Matthias Miersch und Gabriele Hiller-Ohm
(Fotos: Susie Knoll/Benno Kraehahn) Statements von Matthias Miersch und Gabriele Hiller-Ohm

Perspektivisch sollte Urlaub möglich sein

Wir müssen die Schnelltests jetzt auch nutzen, um eine bundeseinheitliche Öffnungsstrategie zu entwickeln. Das gilt insbesondere auch für den Tourismus und die Gastronomie. 
Matthias Miersch steht vor einem dunklen Hintergrund und schaut lächelnd in die Ferne.
(Foto: photothek) Statement von Matthias Miersch

Der Bundeswirtschaftsminister muss endlich liefern

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier muss endlich dafür sorgen, dass die von Olaf Scholz in ausreichendem Umfang bereitgestellten Mittel jetzt auch schnell bei den Unternehmen ankommen.

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