Urhebervertragsrecht passiert Bundeskabinett
Eine angemessene Vergütung von Kreativen, die mit ihren Werken kulturelle Vielfalt in Deutschland schaffen, ist im Interesse aller. Diese angemessene Vergütung wurde von Verwertern in der Vergangenheit zu oft unterwandert. Der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesentwurf hat daher das Ziel, die Urheber in ihren Rechten gezielt zu stärken, erklären Siegmund Ehrmann und Christian Flisek.
Schutzkonzepte in Asylunterkünften müssen Standard werden

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Forderung des Bundesfamilienministeriums nach bundesgesetzlichen Regelungen, wonach Schutzkonzepte für alle Asylunterkünfte durch die Länder vorzusehen sind, erklärt Sönke Rix.

Ehrung für Wolfgang Thierse: Kulturpolitiker aus Berufung

Der Kulturgroschen ist die höchste Auszeichnung des Deutschen Kulturrats e.V., des Spitzenverbands der deutschen Kultur-Verbände. Er wird seit 1992 für außergewöhnliches kulturpolitisches und kulturelles Engagement verliehen. Heute wird der Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., in Berlin mit dem Kulturgroschen geehrt. Die SPD-Bundestagsfraktion freut sich über die herausragende Würdigung eines großen Sozialdemokraten, sagt Martin Dörmann.

Neuwahl Sprecher Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Der Pressesprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ali von Wangenheim, teilt mit: Die SPD-Bundestagsfraktion hat in ihrer heutigen Sitzung den Sprecher für die Ausschussarbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einstimmig neu gewählt. Die Aufgabe übernimmt: Stefan Rebmann, MdB.

Weltverbrauchertag: bessere Chancen für faire Produkte

Verbraucher wollen beim Einkauf über die Aspekte informiert werden, die ihnen wichtig sind. Bis Ende dieses Jahres wird der Bundestag hierzu die europäische CSR-Richtlinie umsetzen. Danach müssen große Kapitalgesellschaften mit mehr als 500 Beschäftigten öffentlich darüber berichten, was sie in Sachen soziale Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility/CSR) tun. Dabei geht es um Arbeitsschutz, existenzsichernde Löhne, gewerkschaftliche Freiheiten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung, erklären Elvira Drobinski-Weiß und Metin Hakverdi.

Sachverständige bescheinigen großen Erfolg des Mindestlohns

Die Einführung des Mindestlohns in Deutschland hat keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung. Das wurde heute in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales bestätigt. Zwar sank die Zahl der Beschäftigten, die ausschließlich Minijobs hatten, saisonbereinigt um 94.000, doch rund 50 Prozent ihrer Jobs wurden in feste sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt, erklärt Bernd Rützel.

Fukushima mahnt: aus der Atomenergie aussteigen – weltweit

Vor genau fünf Jahren kam es in Folge eines Tsunamis zur Reaktorkatastrophe von Fukushima. Große Teile der Umgebung sind noch immer verstrahlt. Der Betreiber TEPCO ist nach wie vor nicht in der Lage, den Austritt von Radioaktivität zu verhindern. Fukushima ist ein Mahnmal für die immensen, nicht kontrollierbaren Gefahren, die von der Atomenergie ausgehen. Trotzdem laufen weltweit noch über 400 Atomreaktoren. Ein wichtiges Ziel der deutschen Energiepolitik muss der weltweite Atomausstieg sein, erklären Marco Bülow und Hiltrud Lotze.

Deutschlandstipendium bleibt Ladenhüter

Das sogenannte Deutschlandstipendium, ein Prestige-Projekt der schwarz-gelben Koalition, verfehlt auch fünf Jahre nach Einführung seine Ziele deutlich. Das machen die Zahlen für den Mittelabfluss im Jahr 2015 deutlich. Dieses verfehlte Projekt sollte endlich eingestellt werden, um die freiwerdenden Mittel besser einsetzen zu können, sagt Swen Schulz.

ITB 2016 ist eröffnet – Tourismus im Zeichen der Völkerverständigung und sozialer Verantwortung

Mit über 10.000 Ausstellern aus mehr als 185 Staaten unterstreicht die 50. Internationale Tourismus-Börse (ITB) aktuell in Berlin den hohen Stellenwert des Tourismus in Deutschland und weltweit, sagt Gabriele Hiller-Ohm.

Berufliche Qualifikation und Abitur als gleiche Währung für Studienzugang

Die Zahl beruflich qualifizierter Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen erreicht erstmals knapp die Marke von 50.000. Die SPD-Fraktion begrüßt, dass alle Bundesländer nach und nach die Möglichkeiten für den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ausbauen. Für echte Gleichwertigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung müssen die Systeme aber noch konsequenter aufeinander abgestimmt werden, erklärt Oliver Kaczmarek.

Seiten

SPD-Bundestagsfraktion RSS abonnieren
Zum Seitenanfang