Die Tabaksteuer soll von 2027 bis 2030 jährlich steigen. Der durchschnittliche Preis für eine 20er-Packung Zigaretten soll damit von 8,77 Euro (2027) auf 11,36 Euro (2030) steigen. Auch die Steuern auf andere Produkte wie Feinschnitt, Pfeifentabak, erhitzten Tabak, Wasserpfeifentabak und Substitute für Tabakwaren steigen. Rauchen verursache hohe Gesundheitskosten, höhere Preise sollten insbesondere Jugendliche vom Einstieg abhalten. 

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD Christos Pantazis dazu: „Die geplante höhere Tabaksteuer dient in erster Linie der Gesundheits- und Suchtprävention. Sie trägt dazu bei, tabakbedingte Erkrankungen zu vermeiden und die Solidargemeinschaft nachhaltig von den Folgekosten des Rauchens zu entlasten.“

2027 werden damit Steuermehreinnahmen in Höhe von 756 Millionen Euro erwartet, bis 2030 sollen sie auf 3,59 Milliarden Euro ansteigen. Wichtiger aber ist, damit wird die öffentlichen Gesundheit geschützt und kann dazu beitragen, die Raucherquote von Jugendlichen und Erwachsenen zu senken.