Deutschland und die Welt brauchen mehr nachhaltige Entwicklung. Rund um den neuen Bericht des Club of Rome und die Vorbereitungen für die Weltkonferenz im Juni in Rio wird immer deutlicher, dass wir mit der Le­bensgrundlage kommender Generationen noch viel zu sorglos umgehen, erklärt Matthias Miersch. Die SPD fordert die Einrichtung eines hochrangigen Ombudsmannes für kommende Generationen.

 

Im Zuge der Vorstellung des Berichts "2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre" des Club of Rome fordert die SPD die Einrichtung eines hochrangigen Ombudsmannes für kommende Generationen. Ein Ombudsmann muss mindestens im Rang eines Staatssekretärs eingesetzt werden, um nachhaltige Entwicklung in Deutschland aber auch global stärker voranzubringen. Wir sind in Deutschland zwar auf einem guten Weg, aber wir gehen ihn noch viel zu langsam. Nachhaltigkeit braucht endlich ein starkes politisches Gesicht.

 

Deutschland und die Welt brauchen mehr nachhaltige Entwicklung. Rund um den neuen Bericht des Club of Rome und die Vorbereitungen für die Weltkonferenz im Juni in Rio wird immer deutlicher, dass wir mit der Lebensgrundlage kommender Generationen noch viel zu sorglos umgehen.

 

In anderen Ländern sind mit einem Ombudsmann für nachhaltige Entwicklung bereits gute Erfahrungen gemacht worden. Besonders für die Evaluation langfristiger Entscheidungen aber auch als Ansprechpartner für die Zivilgesellschaft und den politischen Betrieb hat sich eine hochrangige Instanz für Nachhaltigkeit bewährt. Unter Rot-Grün wurden zwar viele gute Institutionen für Nachhaltigkeit gebildet, wir können ihre Vorschläge aber sicher noch besser umsetzen und Synergie-Effekte nutzen, wenn wir koordinierter vorgehen.