SPD Bundestagsfraktion

Reden

27.06.2019

Jeder junge Mensch soll seine Ausbildung frei und ohne Sorge wählen können, deshalb wollen wir die Mindestausbildungsvergütung.

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Diese Debatte über die berufliche Bildung unterscheidet sich von anderen Debatten dadurch, dass wir jetzt nicht darüber sprechen, was man tun könnte oder tun müsste, sondern dass wir ganz konkret einen Gesetzentwurf vorliegen haben, der gewährleisten soll, dass wir mehr Wertschätzung und Gleichwertigkeit für die berufliche Bildung organisieren. Im Mittelpunkt steht dabei in der öffentlichen Betrachtung die Mindestausbildungsvergütung. Dazu möchte ich etwas sagen.
22.03.2018

Wir wollen eine Bildungspolitik machen, die im Alltag der Menschen ankommt.

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Es sind schon gestern in der Regierungserklärung und in der Generalaussprache sehr viele richtige Sachen über die Schwerpunktsetzung dieser Koalition auf Bildung und Forschung gesagt worden. Für mich mündet das alles in einem Satz, den meine Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles richtigerweise gesagt hat: Gute Bildung jetzt entscheidet darüber, ob es Deutschland auch in zehn Jahren noch gut geht. – Das ist genau das, was wir tun müssen: jetzt in Zukunft investieren.
17.05.2017

Es geht nicht um das Ausspielen von akademischer gegen berufliche Bildung, sondern es geht um gleiche Wertschätzung.

Immer mehr Auszubildende beginnen eine Ausbildung mit ei­ner Hochschulzugangsberechtigung. Sie wünschen sich nicht eine Sackgasse – nur berufliche Bildung oder nur akademische Bildung –, sondern immer mehr von ihnen interessieren sich für eine sinnvolle und gute Kombination von beruflichen und akademischen Inhalten. Deswegen müssen wir das als Herausforderung begreifen und mehr für die Durch­lässigkeit von akademischer und beruflicher Bildung in beiden Richtungen tun.
30.03.2017

Der Bund muss zu seiner Verantwortung für ein ausreichendes Studienplatzangebot, für gute Lehre und für berechenbare Finanzierungsperspektiven der Hochschulen stehen.

Ich glaube, dass wir weiterhin vor Herausforderungen stehen werden. Die Ungleichheit beim Zugang zu Hoch­schulen ist nach wie vor das größte bildungspolitische Problem. Wir werden dazu das BAföG erweitern. Die 25. Novelle war ein guter Wurf, und wir werden auch eine 26. und eine 27. Novelle verabschieden und damit auf die neue Herausforderungen eingehen. Aber es ist eben auch notwendig, auf die soziale Infra­struktur zu achten.
28.01.2016

Es ist wichtig, dass wir die Hochschulstatistik an veränderte Realitäten anpassen.

Um­setzung der Bologna-Reformen, Autonomisierung von Hochschulen, neue Aufgaben wie Weiterbildung, Senio­renstudium und Integration von beruflich Qualifizierten. All das sind neue Aufgabenfelder, die im Moment noch nicht in der amtlichen Hochschulstatistik abgebildet wer­den können. Deswegen ist es notwendig, dass wir dieses Gesetz verändern und an die Lebensrealitäten annähern.
14.01.2016

Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung

Ich glaube, dieser Gesetzentwurf wird zu Recht heute an der prominentesten Stelle im Plenarablauf besprochen; denn es geht um eine bildungspolitische Grundsatzfrage. Es geht nämlich um die hier schon zitierte Gleichwertig­keit von beruflicher und akademischer Bildung und im Wesentlichen auch um die Wertschätzung für die beruf­liche Bildung.

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