Die Ampelkoalition öffnet das #Bafög so stark wie noch nie. Damit zukünftig noch mehr Studierende Anspruch darauf haben, sie ohne existenzielle Sorgen studieren können und so allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft beste Bildungschancen geboten werden können.

Die vom Bundestag beschlossenen Änderungen im Überblick:

  • Anhebung der Freibeträge um volle 20 Prozent - das erweitert den Kreis der Anspruchsberechtigten deutlich
  • Anhebung der Bedarfssätze und des Zuschlags für Kinderbetreuung um 5 Prozent - bereits ab dem kommenden Wintersemester und ab dem neuen Schuljahr. Auswärts Wohnende profitieren von der Erhöhung des Wohnzuschlags auf 360 Euro. Insgesamt steigt damit der Förderungshöchstbetrag von heute 861 auf 931 Euro.
  • Anhebung des Wohnkostenzuschlags auf 360 Euro
  • Anhebung der Altersgrenze auf 45 Jahre zu Beginn des zu fördernden Ausbildungsabschnitts.  Damit erhalten Menschen leichter Bafög, die vorher bereits berufstätig waren. Der Vermögensfreibetrag steigt entsprechend auf 45.000 Euro.
  • Einjährige Studiengänge in Ländern außerhalb der EU können künftig gefördert werden.
  • Und: Wir schränken den Papierkram ein: Der Bafög-Antrag kann künftig leichter digital gestellt werden.
  • Wer es innerhalb der gesetzlichen Frist des 26. Bafög-Änderungsgesetzes versäumt hat, den Erlass der Restschulden nach 20 Jahren zu beantragen, erhält nun eine zweite Chance. Die Beantragung wird vereinfacht und gilt auch für solche Altfälle.
  • Zu einer Neuaufstellung des Bafög zählt auch ein Notfallmechanismus, der in einem gesonderten Gesetzesvorhaben behandelt wird. Er wird vom Bundestag aktiviert und hilft Studierenden in außergewöhnlichen Situationen wie der Corona-Pandemie unbürokratisch.  

Mit der jetzigen Reform machen wird das Bafög wieder fit. Doch noch in dieser Wahlperiode soll es grundsätzlich erneuert werden. Dazu soll mit einer weiteren Bafög-Reform insbesondere der Kreditanteil gesenkt und damit der Verschuldungsangst entgegengewirkt werden. Zusätzlich will die Ampel-Koalition unter anderem einen Fachrichtungswechsel ermöglichen, die Förderhöchstdauer anpassen und über die Kindergrundsicherung eine elternunabhängige Basisförderung für alle volljährigen Studierenden einführen.