Sitzung der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz

Saskia Esken sieht beim Einsatz von KI bei den Menschen große Hoffnungen, aber auch viele Ängste. Die smarte, intelligente Nutzung von Daten könne „unsere Welt ein bisschen besser machen“. Aber viele Menschen fürchteten auch, von KI „ersetzt“ zu werden. Die Politik sei gefordert.

Mit den aktuellen Entwicklungen der „Künstlichen Intelligenz“ (KI) ist eine neue Stufe im Prozess der Digitalisierung erreicht. Künstliche Intelligenz erlaubt es, die Vielzahl der heute gesammelten Daten auf völlig neue Weise auszuwerten. Unternehmen und Staaten wenden erhebliche Ressourcen auf, um sich diese Analyse-Möglichkeiten zunutze zu machen. Immer mehr Entscheidungen basieren bereits auf Algorithmen und auf der Basis von Künstlicher Intelligenz. Sie entscheiden auch, welche Nachrichten und Inhalten wir sehen oder welche Produkte und Preise wir angezeigt bekommen, sie entscheiden über Kreditvergaben oder Versicherung und vieles mehr.

Am Rande der 10. Sitzung der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ betonte Saskia Esken, Mitglied der Enquete-Kommission "Künstliche Intelligenz - Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale", dass mit dem Einsatz von KI große Hoffnungen, aber auch viele Ängste verbunden sind. Die smarte, intelligente Nutzung von Daten kann „unsere Welt ein bisschen besser machen“. Aber viele Menschen fürchten auch, von KI „ersetzt“ zu werden.

Es sei die Aufgabe der Politik, "dafür zu sorgen, dass der technologische Fortschritt zu einem sozialen Fortschritt transferiert", so Esken. KI werde kommen, sie müsse aber "dem Menschen dienen, nicht umgekehrt."