Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) bringt Gesellschaft, Wirtschaft und Politik viele neue Handlungsoptionen. Digitale Ethik muss diesen Prozess analysieren und bewerten, um gesellschaftskompatible Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu erarbeiten. Dabei geht es um eine Werte- und Interessensabwägung und auch eine Folgenabschätzung.

Durch digitale Prozesse, Produkte und Angebote prägen Unternehmen den technologischen Fortschritt, tragen zum Wohlstand in Deutschland bei, lösen aber auch teilweise erhebliche gesellschaftliche Veränderungen aus.

Mit den Möglichkeiten des maschinellen Lernens sind noch gravierendere Veränderungen zu erwarten: auf unsere Arbeitswelt, auf Forschung und Bildung, auf unsere Wirtschaft, auf unsere Mobilität, auf das Gesundheitswesen, auf die Medien und auf staatliche Institutionen.

Digitale Verantwortung wahrzunehmen heißt, potentielle Veränderungen ethisch zu reflektieren. Dabei gilt es genau zu beobachten, wie unsere Gesellschaft diese Veränderungen adaptiert. Die ethische Reflexion ist ein guter Kompass, um die Entwicklung zum Wohle der Gesellschaft zu gestalten.

Bereits heute treffen Programme Entscheidungen in Bewerbungsverfahren oder Roboter übernehmen die Produktion. Wo verläuft die Grenze zwischen der Entscheidungsautonomie des Menschen und des Systems? Steuert der Mensch die Maschine, oder die Maschine den Menschen?

Eine allgemeingültige ethische Bewertung der Technologien der Künstlichen Intelligenz ist nicht realistisch. Zielführend ist daher, die ethische Reflexion kontext- und fallbezogen zu diskutieren. Die Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz bietet hierfür den entsprechenden Raum.

Stempel Betriebsrat
(Foto: BilderBox.com) Mehr Rechte, mehr Schutz

So stärken wir die Betriebsräte

Das Recht der Arbeitnehmer, im Unternehmen mitzubestimmen, wird zunehmend in Frage gestellt. Nun sollen die Betriebsräte gestärkt und fit für die Zukunft gemacht werden. Die Verbesserungen im Überblick.
Porträt von Daniela Kolbe und René Röspel
(Foto: Benno Kraehahn/Susie Knoll) Enquete-Kommission KI

Künstliche Intelligenz muss dem Menschen dienen

Nach zweijähriger Arbeit hat die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ (KI) ihren rund 800 Seiten starken Bericht vorgelegt. Für die SPD-Fraktion ist klar: Der „Mehrwert“ von KI muss sozial sein.  
Passanten gehen durch eine Straße.
(Foto: picture alliance/dpa) Unterstützung für Familien und Kommunen

Koalition bringt Konjunkturpaket auf den Weg

Mit einem umfangreichen Konjunkturprogramm reagiert die Große Koalition auf die Corona-Krise. Es hilft denjenigen, die von der Krise besonders betroffen sind – und gibt der Wirtschaft einen deutlichen Schub in Richtung Zukunft.
Eine Frau steht in der Ausstellung «Künstliche Intelligenz und Robotik»
(Foto: picture-alliance/dpa) Sitzung der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz

KI kann „unsere Welt ein bisschen besser machen“

Saskia Esken sieht beim Einsatz von KI bei den Menschen große Hoffnungen, aber auch viele Ängste. Die smarte, intelligente Nutzung von Daten könne „unsere Welt ein bisschen besser machen“. Aber viele Menschen fürchteten auch, von KI „ersetzt“ zu werden. Die Politik sei gefordert.
Hand eines Ingenieurs bedient mit seinem Tablet eine Automatisierungsroboterarmmaschine
(Foto: Zapp2Photo/shutterstock.com) Stärkung des KI-Standorts Deutschland und Europa

Bericht der Bundesregierung zur KI-Strategie

Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger und bestimmt mehr und mehr Bereiche. Neben wirtschaftlichen Aspekten stehen für die SPD-Fraktion aber ebenso Wissenschaft und Forschung und der gemeinwohlorientierte Anspruch an neue Technologien im Vordergrund. 
Mensch und Roboter treffen und reichen sich die Hände. Konzept der zukünftigen Interaktion mit künstlicher Intelligenz.
(Foto: PHOTOCREO Michal Bednarek/shutterstock.com) Sitzung der Enquete-Komission "Künstliche Intelligenz"

Wie der gesellschaftliche Diskurs über KI gelingt

Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21, erklärt in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz, warum Fachdiskurse leicht einen Großteil der Bevölkerung ausschließen können – und wie sich das ändern lässt.

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