Sitzung der Enquete-Komission "Künstliche Intelligenz"

Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21, erklärt in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz, warum Fachdiskurse leicht einen Großteil der Bevölkerung ausschließen können – und wie sich das ändern lässt.

Wie steht es um die Wahrnehmung und Akzeptanz Künstlicher Intelligenz in der Bevölkerung? Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Initiative D21, ist Sachverständige für die SPD-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“.

Anhand der im Januar erschienenen Studie „D21-Digital-Index 2018 / 2019“ zeigt sie die Heterogenität der deutschen Gesellschaft auf und erklärt, warum Fachdiskurse leicht einen Großteil der Bevölkerung ausschließen können. Da die eigenen Erfahrungen bei den meisten Menschen bislang gering seien, müsse die Enquete-Kommission die Herausforderungen vor allem anhand konkreter Fallbeispiele erklären. Dann könne der gesellschaftliche Diskurs über den Einsatz verschiedener Technologien gelingen.

Die Studie „D21-Digital-Index“ liefert ein jährliches Lagebild zur digitalen Gesellschaft und untersucht dabei auch Kenntnisse und Einstellungen zu aktuellen technischen Entwicklungen wie Einsatzszenarien von „Künstlicher Intelligenz“.