Der Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe der Bundesrepublik Deutschland stehen vor neuen Herausforderungen: Starkniederschläge, Unwetter, Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels, die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft und Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Cyberattacken, Terrorismus und die Zunahme von internationalen Krisen. Hinzukommen Veränderungen in der Berufs- und der Arbeitswelt und der demografische Wandel. Dies alles hat nicht nur Auswirkungen auf den Grad der Selbsthilfefähigkeit unserer Bevölkerung, sondern auch auf das Potential der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Die SPD-Fraktion möchte sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe einsetzen und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren „Blaulichtkonferenzen“ die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen. „Wir wollen die Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen und die Fachleute, die Praktiker vor Ort, in einem offenen Dialog an der Erarbeitung unserer Konzepte beteiligen“, sagte Gerold Reichenbach, Berichterstatter für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe der SPD-Bundestagsfraktion im Innenausschuss. Am Ende ginge es schließlich um den Schutz und die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger und die Aufrechterhaltung unserer freien und offenen Gesellschaft, ergänzte die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagfraktion Christine Lambrecht. „Wir setzen uns dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein. Mit unseren Blaulichtkonferenzen pflegen wir schon seit Jahren die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen“, so Lambrecht.

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Flickr-Fotoalbum "Blaulichtkonferenz" am 22.09.2016

Hier arbeitet die SPD-Fraktion eng mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern auf allen politischen Ebenen zusammen. Nach einer Einführung durch den innenpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Burkhard Lischka, bekamen auf der Konferenz daher auch der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter und Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Gelegenheit, ihre Sicht auf das Thema als Landes- bzw. Bundesvertreterstelle darzustellen. Gerold Reichenbach stellte ein neues Positionspapier der Arbeitsgruppe Inneres zu den Zukunftsherausforderungen im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe zur Diskussion. 

Abgerundet wurde der 360-Grad-Blick in einer Podiumsdiskussion zum Thema "Herausforderungen im Bevölkerungsschutz aus Sicht der Hilfsorganisationen", an dem unter anderem der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, der Vizepräsident des THW, Gerd Friedsam, und des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Volkmar Schön, sowie der Bundesarzt des Arbeiter Samariter Bundes, Georg Scholz, teilnahmen.

Mit einem großen "Dankeschön" an alle hauptberuflichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beendete die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl die erfolgreiche "Blaulichtkonferenz" – und sie versprach: Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden den engen Austausch mit Politik und Praxis weiter ausbauen.