Statement von Gabriele Hiller-Ohm

Diese Woche startet die ITB,  die Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft, in Berlin. Die SPD-Fraktion hat ein Positionspapier für ein ein Gesamtkonzept Tourismus vorgelegt. Sie fordert vor allem bessere Koordinierung.

„Um für eine nachhaltige touristische Entwicklung zu sorgen und die Potenziale des Tourismus als Wirtschaftsfaktor und Arbeitsplatz für rund drei Millionen Beschäftigte auszuschöpfen, setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion für eine nationale Tourismusstrategie ein. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung steht in der Pflicht, baldmöglichst ein schlüssiges Gesamtkonzept auf den Tisch zu legen. Dazu hat die SPD-Bundestagsfraktion bereits eigene Positionen eingebracht.

Wir brauchen eine stärkere Koordinierung der Tourismuspolitik zwischen Bund, Ländern und Kommunen, genauso wie zwischen den zuständigen Ministerien. Auch die Tourismusförderung muss einfacher und transparenter werden. Die Erreichbarkeit touristischer Ziele per Schiene, Straße, Luft und Wasser wollen wir ausbauen und setzen dabei auf eine stärkere Vernetzung und Barrierefreiheit.

Die Branche ist gefordert, für attraktivere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zu sorgen. Wir setzen uns dafür ein, die Tarifbindung zu stärken, eine Mindestausbildungsvergütung einzuführen, gute Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe besser anzuerkennen und überbetriebliche Aus- und Weiterbildung zu stärken.

Die Tourismuszahlen steigen weltweit, 2018 war auch für den Deutschlandtourismus das neunte Rekordjahr in Folge bei den Übernachtungszahlen.“