Statement von Katja Mast

Eine DIW-Studie zu Frauenanteilen in Vorständen und Aufsichtsräten zeigt: Ohne verbindliche Quoten bewegt sich zu wenig. Von mehr Frauen in Führungspositionen würde auch die deutsche Wirtschaft profitieren, sagt Katja Mast.

"Die Zahlen zeigen, dass sich nur dort etwas bewegt, wo verbindliche Quoten gelten. Und sie zeigen, dass die Quote auch positive Effekte auf andere Gremien hat. Ohne Quote herrscht dagegen Stagnation. Deshalb müssen wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.

Es ist gut, dass Frauenministerin Giffey und Justizministerin Lambrecht die Initiative ergriffen haben. Sie haben die volle Unterstützung der SPD-Bundestagsfraktion. Unser Ziel ist klar: Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen auf allen Führungsebenen und -positionen.

Mit wirksamen Quoten sorgen wir für mehr Gerechtigkeit, eine bessere Unternehmenskultur und dafür, dass sehr gut ausgebildete Frauen endlich nach ganz oben kommen. Wer dieses Potential nicht nutzt, schadet sich und der deutschen Wirtschaft insgesamt."