Statements von Katja Mast und Dirk Wiese

Nicht zuletzt die Corona-Krise habe gezeigt, dass die Stimme von Kindern mehr gehört werden müsse. Die Verankerung ihrer Rechte im Grundgesetz verschaffe ihren Anliegen mehr Gewicht und Aufmerksamkeit.

Katja Mast und  Dirk Wiese, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, zu Kindern in der Corona-Pandemie:

Katja Mast:

„Deutschland muss das kinderfreundlichste Land Europas werden. Kinderrechte gehören dazu endlich ins Grundgesetz. Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Stimme von Kindern mehr gehört werden muss. Die Zahlen des Deutschen Kinderhilfswerks zeigen: Eine große Mehrheit unterstützt unsere Forderung. Kinder können ihre Rechte nicht immer selbst einfordern. Eine Verankerung im Grundgesetz verschafft ihren Anliegen mehr Gewicht und Aufmerksamkeit. Das stärkt unsere Gesellschaft als Ganzes, gerade auch Familien. Wir müssen Kinder bei allen politischen Entscheidungen mitdenken. Das ist auch der Grund, warum uns der Kinderbonus im Rahmen des Konjunkturprogramms so wichtig war und wir uns nun für unsere Idee einer sozialdemokratischen Kindergrundsicherung einsetzen.“

Dirk Wiese:

„Das Ziel, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern haben wir im Koalitionsvertrag festgehalten. An der Umsetzung arbeitet derzeit eine Arbeitsgruppe. Klar ist aber auch: Die Union, die bei jeder Gelegenheit eine Verbesserung des Kinderschutzes fordert, muss ihren Widerstand endlich aufgeben. Denn nur wenn Kinderrechte auch Verfassungsrang erhalten und somit den Elternrechten gleich gestellt sind, können wir Kinder wirkungsvoll und umfassend schützen.“