Statement von Eva Högl und Katja Mast

Der am Montag stattfinde Integrationsgipfel im Kanzleramt diskutiert die Ergebnisse der ersten Phase des Nationalen Aktionsplans Integration. Fraktionsvizinnen Katja Mast und Eva Högl äußern ihre Erwartungen.

Eva Högl:

„Aus der stark gestiegenen Zuwanderung der letzten fünf Jahre haben wir gelernt: Die Gestaltung der Integration der Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund in Deutschland und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sind gemeinsame zentrale Aufgaben. Der Integrationsgipfel muss hier einen klaren Fahrplan erarbeiten.

Die schrecklichen Ereignisse in Hanau zeigen aber, dass der Integrationsgipfel mehr leisten muss. Viele bereits seit Jahren hier lebende Migranten fühlen sich ausgegrenzt und nicht mehr sicher. Deshalb muss vom Integrationsgipfel auch ein starkes Signal ausgehen mit einer konkreten Agenda gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit  und Rechtsextremismus.“

 

Katja Mast:

„Mit dem Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt am Montag werden wir die Ergebnisse der ersten Phase des Nationalen Aktionsplans Integration diskutieren, die gemeinsam von Bund, Ländern, Kommunen und Zivilgesellschaft erarbeitet wurden. Die Grundlagen für eine gelingende Integration können wir bereits im Herkunftsland legen, indem wir vor Ort aufklären und informieren – über Arbeitsplätze, die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und Zukunftsperspektiven.

Das zeigt, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Deutschland ist ein Einwanderungsland und es ist wichtig, dass wir Mechanismen schaffen, die greifen bevor Einwanderer zu uns kommen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.“