Statement von Jens Zimmermann

Der Wirecard-Betrug wäre bei einer ordnungsgemäßen Abschlussprüfung aufgeflogen. Damit steigt der Druck auf EY, sich an der Aufklärung zu beteiligen. 

Der Obmann der SPD-Bundestagsfraktion im Wirecard Untersuchungsausschuss, Jens Zimmermann, zum bisherigen Verlauf der heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses:

„Alexander Geschonneck, der die KPMG Sonderuntersuchung von Wirecard leitete, stand uns heute als Zeuge Rede und Antwort. Nach seinen umfassenden Aussagen verdichtet sich ein klares Bild: Millionen und Milliarden der Wirecard AG auf Konten in Singapur und den Philippinen haben nie existiert. Es besteht erheblicher Zweifel ob dem jahrelangen Abschlussprüfer EY jemals geeignete Unterlagen vorlagen um die Existenz der Konten zu bestätigen.

Deutlich wurde auch: Der Wirecard-Betrug wäre bei einer ordnungsgemäßen Abschlussprüfung aufgeflogen. Damit steigt der Druck auf EY, sich an der Aufklärung zu beteiligen. Ich erwarte, dass wir auch von EY Antworten bekommen.“