„Diese Studie macht Mut. Denn sie zeigt das große Potential an Pflegekräften, das es in unserem Land gibt. Wir müssen jetzt alles dafür tun, ausgebildete Pflegefachkräfte zurückgewinnen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihrem Ausbildungsberuf arbeiten. Und die Studie bietet einen konkreten Anknüpfungspunkt: Wir brauchen eine Brückenbauprogramm. Pflegekräfte müssen nicht nur angesprochen und ermutigt, sondern auch gezielt unterstützt werden beim Wiedereinstieg. Vor allem, wenn sie bereits einige Jahre nicht mehr in einem Pflegeberuf gearbeitet haben. Das ist auch eine Aufgabe von Arbeitgebern: Durch eine gute und wertschätzende Führungs- und Anleitungskultur in den Einrichtungen können sie den vielen, gut ausgebildeten Fachkräften in unserem Land den Weg zurück in die Pflege ebnen. Der Teufelskreis aus zu wenig Personal und der Überlastung des verbleibenden Personals, das dann Arbeitszeiten reduziert oder gar den Beruf verlässt, kann hier durchbrochen werden.

Wir von der Ampelkoalition haben uns unsererseits vorgenommen, die Arbeitsbedingungen in der Pflege weiter zu verbessern und die bedarfsgerechte Personalbemessung zügig voranzubringen. Dafür werden wir uns mit aller Kraft einsetzen.“