Statement von Bärbel Bas

Dem Pflege-Bonus in Höhe von 1.500 Euro steht nach einer Einigung von Arbeitsminister Heil und Gesundheitsminister Spahn nichts mehr im Wege. Warum dieser Schritt so wichtig ist, erklärt Bärbel Bas.

"Der Pflege-Bonus von 1.500 Euro für die, die jetzt in Pflegeberufen besonders gefordert sind, kann kommen. Ich freue mich, über die Einigung zwischen Arbeitsminister Hubertus Heil und Gesundheitsminister Jens Spahn.

Es ist wichtig, dass die Kosten der Prämien nicht durch höhere Eigenanteile der Pflegebedürftigen eingeholt werden. Deswegen begrüße ich die Ankündigung von Zuschüssen des Bundes zur Stabilisierung der Beitragssätze der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Diese Zuschüsse sind nicht allein wegen des Pflege-Bonus notwendig. Die gesetzliche Krankenversicherung und damit die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler tragen momentan einen großen finanziellen Anteil der Corona-Rettungsschirme. Hinzu kommen Einnahmeverluste durch viele Menschen, die Kurzarbeitergeld erhalten und durch Stundungen der Beitragszahlungen. Es ist richtig, dass ein Teil der Hilfspakete für Gesundheitsberufe und Krankenhäuser aus Steuermitteln finanziert wird. Gleichzeitig müssten auch die Privaten Krankenversicherungen stärker in die Pflicht genommen werden. Als Teil des Gesundheitssystems müssen auch die Privaten Krankenversicherungen für einen Teil der Kosten aufkommen.“