Im Zuge der Globalisierung wird auch Bildung zunehmend internationaler. Deshalb wäre es richtig und wichtig, dass auch das Auswärtige Amt von dem Sonderprogramm profitieren würde, dass die SPD-Fraktion in ihrem Konzept für Bildung und Entschuldung aufgelegt hat, von der Regierungskoalition jedoch abgelehnt wurde. Insgesamt 80 Millionen Euro sollen nach diesem Konzept in Zukunft bereitgestellt werden, um Deutschlands Rolle im internationalen Bildungssystem zu stärken, erklärt Klaus Brandner.
Im Zuge der Globalisierung wird auch Bildung zunehmend internationaler. Deshalb wäre es richtig und wichtig, dass auch das Auswärtige Amt von dem Sonderprogramm profitieren würde, dass die SPD-Bundestagsfraktion in ihrem Konzept für Bildung und Entschuldung aufgelegt hat. Die schwarze-gelbe Koalition hat die entsprechenden Anträge der SPD-Bundestagsfraktion jedoch in der Bereinigungssitzung zum Haushalt 2012 abgelehnt.
Insgesamt 80 Millionen Euro sollten nach diesem Konzept in Zukunft bereitgestellt werden, um Deutschlands Rolle im internationalen Bildungssystem zu stärken. Davon würde dann nicht nur das Deutsche Auslandsschulwesen profitieren, das so endlich und nachhaltig sein strukturelles Defizit überwinden könnte. Die zusätzlichen Mittel würden vor allem auch die Ausweitung der von Frank-Walter Steinmeier ins Lebern gerufenen PASCH-Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" möglich machen.
Deutsche Auslandsschulen sind international hoch anerkannt und wichtige Orte des kulturellen Austausches mit langer Tradition. Mit diesen Schulen und dem einzigartigen Partnerschul-Netzwerk würden wir eine qualitativ hochwertige Ausbildung erreichen und ermöglichten das Erlernen der deutschen Sprache und Kultur. So würden die Schüler deutscher Auslandsschulen eine tiefe Anbindung an Deutschland erfahren, die oft ein Leben lang anhält. Schwarz-Gelb hat daran offensichtlich kein Interesse.