René Röspel, zuständiger Berichterstatter:

Ein breites Innovationsverständnis, das nicht nur technische, sondern auch soziale Innovationen in den Fokus nimmt, und eine starke Zusammenarbeit der verschiedenen Ressorts sind die Basis für eine erfolgreiche Forschungs- und Innovationspolitik. Nur dadurch sichern Forschung und Innovation die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss der Hightech-Strategie 2025 wird dieses sozialdemokratische Leitbild konsequent weitergeführt. Jetzt ist es wichtig, dass die Hightech-Strategie 2025 zügig durch konkrete Förderprogramme und -maßnahmen umgesetzt wird.

„Auf Drängen der SPD-Bundestagsfraktion wurde die 2006 ins Leben gerufene Hightech-Strategie bereits in der vergangenen Wahlperiode weiterentwickelt zu einer ressortübergreifenden Innovationsstrategie für Deutschland. Gleichzeitig ist es auch zu einer wichtigen Akzentverschiebung gekommen: weg von einer rein technologieorientierten Förderung hin zu einer ganzheitlichen Innovationsstrategie, die auch soziale Innovationen, Vorsorge und Nachhaltigkeit in den Blick nimmt. Dies ist der richtige Weg, damit Forschung und Innovation unsere Innovationsfähigkeit sichern und zu Wohlstand, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit in unserem Land beitragen.

Bisher tat sich das CDU-geführte Ministerium schwer, neben technischen Innovationen auch soziale Innovationen angemessen in ihrer Forschungs- und Innovationsstrategie zu berücksichtigen. Jetzt ist es an der Zeit, die Hightech-Strategie 2025 zügig umzusetzen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird Bundesministerin Anja Karliczek bei der Umsetzung intensiv unterstützen und immer wieder daran erinnern, dass die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit nicht nur durch die Entwicklung neuer Technologien gelöst werden können.“