Christian Petry, europapolitischer Sprecher:

Bei den Wahlen in Frankreich und Slowenien haben die die pro-europäischen Kräfte gesiegt: Emmanuel Macron bleibt französischer Präsident, er hat sich gegen die Rechtsextreme Marine Le Pen durchgesetzt. In Slowenien ist der Rechtspopulist Janez Janša abgewählt worden. Das ist ein wichtiges Signal für die gemeinsame Weiterentwicklung einer starken und einigen Europäischen Union.

„Der gestrige Wahltag in Frankreich und Slowenien war ein guter Tag für Europa, denn in beiden Ländern haben die pro-europäischen Kandidaten gesiegt. Der Erfolg Emmanuel Macrons gegen die Rechtsextreme Marine Le Pen ist ein Sieg der europäischen Zusammenarbeit über den Nationalismus. Macrons Wiederwahl ist außerdem ein wichtiger Impuls für die deutsch-französische Partnerschaft, um Europa gemeinsam weiter nach vorne zu bringen und den europäischen Zusammenhalt gerade in diesen Tagen russischer Aggression zu stärken.

Bei der Parlamentswahl in Slowenien heißt der Wahlsieger Robert Golob. Mit seiner Freiheitsbewegung kann er auf eine komfortable Mehrheit für eine Mitte-Links-Regierung bauen, an der auch die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der SD beteiligt wären. Der Rechtspopulist Janez Janša ist somit abgewählt. Das ist eine gute Nachricht für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – in Slowenien und in Europa.“