Dumpinglöhne, fehlende Tarifverträge und Schikanen gegen Arbeitnehmervertreter passen nicht zur glänzenden Fassade der Freizeitparke und Werbetafeln mit lachenden Kindern.

Gemessen an den Besucherzahlen haben sich die Freizeitparks in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich positiv entwickelt. Aber die Zustände in den Freizeitparks hinsichtlich Arbeitsbedingungen und Bezahlung sind vielerorts unzureichend und müssen dringend verbessert werden. Der Fall Legoland in Günzburg ist ein prominentes Beispiel. Dort kämpfen Teile der Belegschaft und Gewerkschafter seit Monaten für einen Tarifvertrag und bessere Bezahlung. Der Umgang mit dem Betriebsratsvorsitzenden, Einschüchterungsversuche und Kündigung seitens der Geschäftsleitung sind der Gipfel der Missachtung jeglicher Arbeitnehmerrechte.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert guten Lohn für gute Arbeit auch in Freizeitenparks. Wir unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von in ihrem Kampf um faire Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen.