Die von der SPD schon lange geforderte Task-Force zur Asse aus Vertretern des Bundesamtes für Strahlenschutz, der Umweltministerien aus Bund und Ländern und dem Landrat vor Ort ist endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Umweltminister Röttgen muss nun ernst mit der Rückholung des Atommülls machen, fordern Matthias Miersch und Ute Vogt.
Es fehlt bisher vor allem an Koordination und Führungsstärke. Die Bundesregierung muss die Rückholung des Atommülls aus der Asse endlich zur Chefsache machen. Die von der SPD schon lange geforderte Task-Force aus Vertretern des Bundesamtes für Strahlenschutz, der Umweltministerien aus Bund und Ländern und dem Landrat vor Ort ist endlich ein erster Schritt in diese Richtung. Ausruhen kann man sich darauf aber nicht.
Hoffentlich macht das Bundesumweltministerium (BMU) nun endlich ernst mit der Rückholung. Dazu gehört vor allem, dass die rechtlichen Grundlagen für den Betreiber der Asse, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), endlich der alarmierenden Situation entsprechend ausgestaltet werden. Das BfS drängt auf allen Ebenen zur Eile, während das BMU weiter rechtlichen Klärungsbedarf anmeldet. Auch hier sollte sich Röttgen an unserem Antrag orientieren und die Möglichkeiten zur Beschleunigung des Verfahrens nutzen.
In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses hatte der Präsident des BfS, Wolfram König, dringend dazu aufgefordert, alle Möglichkeiten zur Beschleunigung des Bergungsverfahrens auszunutzen. Andernfalls drohe die Zeit für eine vollständige Rückholung des Atommülls auszugehen. Die Laugenzuflüsse in den Schacht würden weiterhin nicht abzuschätzende Gefahren bergen.