Swen Schulz (Spandau)

Abgeordneter der 17. Legislaturperiode

Geburtsdatum
01.03.1968 in Hamburg
Beruf
Dipl.-Politologe, Redaktionsdirektor
Legislaturen
19 | 18 | 17 | 16 | 15
Landesliste
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Spandau - Charlottenburg Nord [79] (Berlin)

Zur Person

      Funktionen in der Bundestagsfraktion (17. Legislaturperiode)

      • Arbeitsgruppe Bildung und Forschung (aufgelöst) - Stellv. Sprecher
      • Arbeitsgruppe Kommunalpolitik - Mitglied
      • Arbeitsgruppe Migration und Integration - Mitglied
      • Arbeitsgruppe Task Force Afghanistan/Pakistan (aufgelöst) - Mitglied
      • Arbeitsgruppe Verteilungsgerechtigkeit und soz. Integration - Mitglied
      • Begleitgr. zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (aufgelöst) - Mitglied
      • Fraktionsvorstand - Mitglied seit 01.12.2009

      Mitgliedschaft in Bundestagsgremien (17. Legislaturperiode)

      • Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung - Mitglied seit 10.11.2009
      • Petitionsausschuss - stellv. Mitglied seit 10.11.2009
      15.10.2013
      Was auf den ersten Blick gut aussieht, bleibt hinter den Erwartungen zurück. Das die große Nachfrage ausgeblieben ist, liegt an der Fehlkonstruktion des Anerkennungsgesetzes, sagt Swen Schulz. Der Dschungel an Regelungen und Zuständigkeiten durch das Gesetz wurde nicht ausreichend gelichtet. Außerdem fehlen im Gesetz Bestimmungen über Beratungsansprüche, eine soziale Gebührenregelung sowie notwendige Anpassungsqualifizierungen für diejenigen, die nur eine Teilanerkennung erhalten.
      18.09.2013
      Bildungschancen hängen immer noch stark von der sozialen Herkunft ab. Aufstieg durch Bildung, Chancengleichheit und Mobilisierung aller Potentiale der Gesellschaft funktionieren nur mit einer sozial gerechten Bildungsfinanzierung und einem leistungsfähigen BAföG, sagt Swen Schulz. Wir begrüßen die Vorschläge des Deutschen Studentenwerks und des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur BAföG-Reform.
      01.08.2013
      Laut Medienberichten gilt mittlerweile für 68 Prozent der regulären Bachelorstudiengänge eine Zugangsbeschränkung. Die Zulassungsbeschränkungen zeigen die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Ausweitung des Studienangebotes. Die SPD-Bundestagsfraktion weist seit geraumer Zeit darauf hin, dass der jetzige Hochschulpakt nicht ausreicht. Er muss schnell ausgebaut und verlängert werden, erklärt Swen Schulz.
      18.07.2013
      Die Bundesregierung unterstützt mit ihrem Deutschland-Stipendium lieber eine kleine Elite, anstatt einer großen Gruppe bedürftiger Schüler und Studierender mit Hilfe des BAföG die weitere Ausbildung zu finanzieren. Die Kürzungen im Bildungshaushalt 2013 machen das besonders deutlich. Die SPD setzt sich für Verbesserungen beim BAföG ein, vor allem bei der längst überfälligen Anpassung der Bedarfssätze und Einkommensgrenzen. Das BAföG muss endlich wieder den Lebenswirklichkeiten entsprechen, erklärt Swen Schulz.
      17.07.2013
      Auch wenn die Ergebnisse der letzten Studierenden-Befragung erfreulich sind, darf die Regierung die Hände jetzt nicht in den Schoß legen. In den nächsten Jahren werden immer mehr Bachelor-Absolventen nach einem Master-Studienplatz suchen. Deshalb ist eine dringende Anpassung des Hochschulpaktes notwendig, erklärt Swen Schulz.
      27.06.2013
      Die Vorlage der Bundesregierung über den Bildungshaushalt 2014 schafft Fakten: Mit der jetzigen Bundesregierung wird es keine Verbesserungen und erst Recht keine Erhöhungen beim BAföG geben. Bei ihrem Antrittsbesuch im Ausschuss für Bildung und Forschung hatte Frau Wanka noch BAföG-Reformen angekündigt. Doch jetzt ist klar: Bei der jetzigen Bundesregierung warten die Schüler und Studierenden vergeblich auf mehr Unterstützung beim BAföG, erklärt Swen Schulz.
      26.06.2013
      Trotz einiger Lichtblicke in der aktuellen Sozialerhebung bedarf es weiterer Anstrengungen, um die soziale Situation der Studierenden zu verbessern. Es ist erfreulich, dass das dauerhafte studienbegleitende Arbeiten insgesamt geringfügig gesunken ist. Positiv ist auch, dass sich die Studierenden bezüglich der zeitlichen Belastung und der Prüfungsdichte im Studium zufriedener zeigen als vor drei Jahren. Dennoch bleiben Baustellen, an denen gearbeitet werden muss. Während Kinder aus Akademikerfamilien zu 77 Prozent ein Studium aufnehmen, stagniert der Anteil von Studierenden aus bildungsfernen Schichten bei 24 Prozent. Swen Schulz fordert jetzt eine sozial gerechtere Bildungsfinanzierung mit einem leistungsfähigen BAföG.
      26.06.2013
      Mit der Ablehnung des SPD-Gesetzentwurfes für ein neues Wissenschaftszeitvertragsgesetz, das grundlegende Verbesserungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs mit sich gebracht hätte, hat Schwarz-Gelb wieder einmal Stillstand bewiesen. Dabei sind 90 Prozent der Arbeitsverträge an Hochschulen befristet, es besteht dringender Handlungsbedarf, sagt Swen Schulz. Sich wieder einmal gar nicht zu bewegen und alles zu blockieren, wie die Koalition es getan hat, ist armselig.
      14.06.2013
      Der Beschluß der Ministerpräsidentenkonferenz, den Hochschulpakt aufzustocken, ist mehr als überfällig. Seit langem ist klar, dass die finanziellen Mittel nur bis 2014 ausreichen werden. Jetzt werden die Mittel für die Jahre 2011 bis 2015 insgesamt um rund 4,4 Milliarden Euro erhöht, davon trägt der Bund die Hälfte. Doch was passiert danach? Wie geht es mit dem Hochschulpakt weiter? Was die Länder, die Hochschulen und die Studierenden jetzt brauchen, ist eine Perspektive mit langfristig ausreichenden Mitteln und auch eine strukturelle Weiterentwicklung des Hochschulpaktes, erklärt Swen Schulz.
      12.06.2013
      Die Sachverständigen haben sich mehrheitlich für Änderungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ausgesprochen, was auch dem Kurs der SPD-Bundestagsfraktion entspricht. Damit ist Schwarz-Geld aufgefordert endlich aktiv zu werden, fordert Swen Schulz. Die überhand nehmenden Befristungen in der Wissenschaft müssen vernünftig eingedämmt und dem wissenschaftlichen Nachwuchs bessere Perspektiven eröffnet werden.