Wir wissen, dass durch die vermehrten Auslandseinsätze der Bundeswehr und die längeren Einsatzzeiten auch die Zahl der an PTBS erkrankten Soldaten steigt. Wir wollen das vorhandene Fachwissen bündeln und in einem speziellen Zentrum für PTBS zusammenführen. Die Behandlung selbst soll in mehreren, dezentrale Einrichtungen erfolgen, um den Betroffenen lange Anfahrtswege zu ersparen. Da PTBS-Erkrankungen oft erst nach Jahren auftreten, müssen dies auch Soldaten in Anspruch nehmen können, die aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind.

Wir werden ferner darauf dringen, den Änderungsantrag für die Verbesserung des Versorgungsausgleichsgesetzes aus der 16. Wahlperdiode jetzt endlich umzusetzen. Die betroffenen Angehörigen der Bundeswehr und ihre Familien haben einen Anspruch auf bestmögliche Versorgung.