Engagement für norwegisch-deutsche Zusammenarbeit

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter Steinmeier und der ehemalige Außenminister Norwegens, Jonas Gahr Støre, Mitglied des norwegischen Parlaments Storting, sind am Montag gemeinsam mit dem Willy-Brandt-Preis 2013 der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung ausgezeichnet worden.

Die diesjährigen Preisträger wurden für ihre außerordentlichen Beiträge zur Förderung der deutsch-norwegischen Beziehungen geehrt. Die Laudationes wurden von Dr. Christoph Bertram, früherer Leiter der Stiftung Wissenschaft Politik (Berlin), sowie von Dr. Helga Hernes, ehemalige norwegische Staatssekretärin, gehalten.

Der Vorstand der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung unter Leitung seiner beiden Vorsitzenden Sverre Myrli, Mitglied des Stortings, und Franz Thönnes, MdB, begründete die Entscheidung für die beiden ehemaligen Außenminister mit deren herausragendem Engagement zur Vertiefung der norwegisch-deutschen Zusammenarbeit. Während ihrer Tätigkeit als Außenminister Norwegens und Deutschlands hätten die Preisträger einen entscheidenden Beitrag zu der beispielhaften Intensivierung der bilateralen Beziehungen geleistet, was sich in einem bemerkenswerten Ausbau der deutsch-norwegischen Energiepartnerschaft und der politischen Zusammenarbeit niedergeschlagen habe. Gemeinsam setzten sie sich nachdrücklich für die Lösung internationaler Probleme auf europäischer Ebene sowie im Rahmen von NATO und der Vereinten Nationen ein. Sie handelten im Geiste Willy Brandts.

Steinmeier sagte, es sei eine große Ehre, mit einem Preis ausgezeichnet zu werden, der den Namen Willy Brandts trägt. "Das hat mich sehr gefreut und macht mich ein bisschen stolz", bedankte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende.