Nationalen Radverkehrsplan 2020 überarbeiten

Besonders in den größeren Städten und Gemeinden ist das Fahrrad ein ideales Verkehrsmittel. Bei der durchschnittlich zu messenden Wegstrecke eines städtischen Verkehrsteilnehmers ist das Fahrrad aufgrund seiner Flexibilität besonders attraktiv.

Außerdem ist Fahrradfahren eine preisgünstige Alternative zu anderen Verkehrsmittel. Und für den Bund, die Länder und die Kommunen entstehen durch den Bau und den Unterhalt der für den Fahrradverkehr notwendigen Infrastruktur im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern geringere Kosten als im Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenbereich.

Um den Radverkehr, besonders in den städtischen Ballungszentren attraktiver zu gestalten, zielen die wesentlichsten Folgerungen des Fahrrad-Monitors auf eine verbesserte Infrastruktur ab. In den Städten und Gemeinden gibt es eine zunehmende Kombination des Fahrrads mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Bei Verkehrsminister Ramsauer (CSU) ist der Frahrradverkehr in schlechten Händen. Er setzt sich nicht für ihren Schutz im Straßenverkehr und trocknet die Finanzierung von Radwegen aus.

Um die Beliebtheit des Fahrradfahrens in Deutschland weiter zu steigern, muss die Bundesregierung starke Impulse setzen. Dazu hat die SPD-Bundestagsfraktion einen Antrag in den Bundestag eingebracht. Darin fordern die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, dass das Fahrrad in Deutschland ein wichtiger Bestandteil einer integrierten Verkehrs- und Mobilitätspolitik sein muss, die über reine Absichtserklärungen hinaus geht. Dazu müssen quantifizierte und konkrete Ziele für den Radverkehr festgelegt werden, insbesondere im Bereich der Verkehrssicherheit, des Klima- und Umweltschutzes, der Gesundheitsförderung, der Mobilitätssicherung von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen. Dazu soll die Bundesregierund den Nationalen Radverkehrsplan 2020 überarbeiten.