im Rahmen des Projektes „Infrastrukturkonsens“ der SPD-Bundestagsfraktion
Fachkonferenz Energieinfrastruktur
Sehr geehrte Damen und Herren!
„Die SPD hat sich das konkrete Ziel gesetzt, als politische Kraft in Deutschland daran mitzuwirken, dass die Energieversorgung bis zum Jahr 2050 vollständig CO2-frei erfolgt. Das erfordert die Umgestaltung der gesamten Energieinfrastruktur. Dabei geht es vor allem darum, die Voraussetzungen zu schaffen, damit die im Jahr 1998 eingeleitete Energiewende im Sinne des Versorgungsdreiecks gelingt: kostengünstig, sicher und klimaverträglich. Eine wichtige Grundvoraussetzung für die notwenigen Investitionen in die Energieinfrastruktur sind stabile und über Legislaturperioden hinaus verlässliche politische Rahmenbedingungen. Hierzu bedarf es eines politischen Grundkonsenses. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der Wissenschaft, den Interessensverbänden, den Unternehmen und den Investoren den erforderlichen Umfang und den Fahrplan für die notwendigen Schritte zum Umbau der Energieinfrastruktur beraten und abstimmen sowie einen tragfähigen Konsens mit den anderen Parteien suchen.“
Mit diesen Sätzen leitet die SPD-Bundestagsfraktion ihr Konsenspapier zur Infrastruktur ein. Dieses Papier ist das bisherige Ergebnis eines breit angelegten Diskurses mit Vertretern der Energiewirtschaft sowie Umwelt- und Verbraucherschutzgruppen im Rahmen des Projektes „Infrastrukturkonsens“. Es soll in einem beständigen Austausch mit allen Akteuren weiterentwickelt werden. Das Ziel ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens, wie wir die Energieinfrastruktur der Zukunft gestalten.
Die Energiewende wird in der Bevölkerung von einer umfassenden Mehrheit getragen. Es kommt nun darauf an, auch über die Wege, wie wir dieses Ziel erreichen, zu einer gesellschaftlichen Verständigung zu kommen. Dazu gehört insbesondere die Frage, welche Infrastruktur, etwa neue Höchstspannungsleitungen, wir künftig benötigen.
Wir laden Sie daher ein, mit uns über die Einzelfragen der Ausgestaltung der Energieinfrastruktur zu diskutieren.
Mit freundlichem Gruß
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Rolf Hempelmann, MdB
Energiepol. Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Sören Bartol, MdB
Projekt Infrastrukturkonsens der SPD-Bundestagsfraktion
Reichstagsgebäude SPD-Fraktionssaal 3S001
Eingang Reichstag West (über Vorkontrollstelle Reichstag West)
Platz der Republik
11011 Berlin
Programm
10.00 Uhr
Eröffnung
Rolf Hempelmann, MdB
Impuls
Die Energiewende braucht den Konsens
Dr. Frank-Walter Steinmeier MdB,
Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Impuls
Anforderungen an den Umbau des Energiesystems – strukturiert, konsistent, nachhaltig
Stephan Weil, Präsident VKU,
Oberbürgermeister Hannover
Podium
Energienetze und Erzeugung
Rolf Hempelmann, MdB, Moderation
Peter Franke, Vizepräsident BNetzA
Lex Hartmann, Mitglied Geschäftsführung TenneT
Dr. Christoph von dem Bussche, GASCADE
Hildegard Müller, BDEW
Michael Wübbels, VKU
Diskussion
12.30 Uhr
Mittagsimbiss
Impuls
Der Plan N – der Weg zur neuen Infrastruktur
Dr. Peter Ahmels, DUH
Podium
Bürgerbeteiligung und Akzeptanz
Sören Bartol, MdB, Moderation
Peter Franke, Vizepräsident BNetzA
Dr. Peter Ahmels, DUH
Dr. Holger Krawinkel, VZBV
Guido Franke, Sprecher Bürgerinitiative Wahle-Mecklar
Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer ARGE Netz GmbH
Diskussion
16.00 Uhr
Abschluss
Rolf Hempelmann, MdB
Hinweis
Tagungsort
Reichstagsgebäude
SPD-Fraktionssaal 3S001
Eingang Reichstag West (über Vorkontrollstelle Reichstag West)
Platz der Republik
11011 Berlin
Einlass ab 09.00 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax oder Mail bis zum 21.6.2012 wird gebeten.
Anmeldung:
Monique Paech
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (030) 227-59151
Telefax: (030) 227-56173
anmeldung@spdfraktion.de
Kontakt:
Eckhard Fischer
AG Energie
Telefon (030) 227-55079
Telefax (030) 227-56079
fischere@spdfraktion.de