Statement von Katja Mast

Trotz vieler Corona-Lockerungen gibt es noch kein Konzept für Kitas und Schulen. Katja Mast: "Ich verstehe Eltern, die jetzt mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wie sie das noch weiter stemmen sollen."

„Es zeigt sich immer mehr, dass viele Eltern die Belastungsgrenze erreicht oder überschritten haben. Es ist auch völlig klar: Ein paar Stunden in der Kita oder Schule entspannen im Kern nichts, sie können eher belastend sein. Ich verstehe Eltern, die jetzt mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wie sie das noch weiter stemmen sollen.

Es braucht jetzt dringend Lösungen. Lösungen, die Familien entlasten und gleichzeitig Kinder nicht gefährden. Was wir von Seiten des Bundes tun konnten, haben wir getan.

Es darf jetzt keinen 'Lösungs-Wettbewerb-der-Länder' geben, der auf dem Rücken der Familien stattfindet. Und die Länder und Einrichtungen vor Ort müssen jetzt rasch auch klare und nachvollziehbare Infos zur Öffnung geben. Die Eltern müssen wissen, was jetzt für ihre Kinder gilt. Diese Krise zeigt einmal mehr: Kinderrechte sind universell und gehören ins Grundgesetz - das ist aus meiner Sicht auch eine langfristige politische Konsequenz der jetzigen Situation."