Statement von Willi Brase

Das TV-Politmagazin Panorama hatte über Verstöße gegen den Mindestlohn durch Gemüseproduzenten berichtet. Willi Brase, zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, stellt dazu in seinem Statement klar: Die Umgehung des Mindestlohns ist kein Kavaliersdelikt. 

„Die Umgehung des Mindestlohns ist eine Straftat und kein Kavaliersdelikt. Die nun erhobenen Vorwürfe gegen Gemüseproduzenten wiegen sehr schwer. Die Haltung des Bauernverbandes in diesem Zusammenhang ist für mich vollkommen unverständlich und zeigt die rückwärtsgewandte Denkweise dieser Organisation. Denn Produzenten die sich nicht an die Vorgaben halten sorgen für eine Wettbewerbsverzerrung und schaden nicht nur den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, sondern auch den ehrlichen Unternehmen, die ordnungsgemäß bezahlen und Sozialversicherungsbeiträge abführen.

Der Mindestlohn ist eine Erfolgsgeschichte, die die SPD gegen etliche Widerstände durchgesetzt hat. Die Arbeit vieler Menschen hat dadurch wieder einen Wert erhalten. Wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung belegt, hat der Mindestlohn auch die Zufriedenheit der Beschäftigten erhöht und die Arbeitsbedingungen verbessert.“