„Das Startchancen-Programm ist eines der ambitioniertesten bildungspolitischen Projekte des Bundes. Die Ampelkoalition hat sich vorgenommen, 4.000 Schulen mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen direkt mit Bundesmitteln und ohne Umwege zu unterstützen.

Die teils besorgniserregenden Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten IQB-Studie zu den stark verschlechterten Kompetenzen von Viertklässlern müssen jede Bildungspolitikerin und jeden Bildungspolitiker aufrütteln. Sie unterstreichen die Dringlichkeit des Startchancen-Programms. Deshalb muss auch in der jetzigen Energiekrise und dem Ukrainekrieg gehandelt werden. Solche Projekte dürfen nicht in Frage gestellt oder verzögert werden. Auch wenn das Vorhaben gar nicht schnell genug kommen kann, sollte es in seiner Komplexität nicht unterschätzt werden – gerade, wenn man sehr zielgerichtet fördern möchte.

Mit der heutigen Fachkonferenz startet die SPD-Bundestagsfraktion in die Umsetzung und diskutiert mit über 200 Expertinnen und Experten, wie das Programm bestmöglich umgesetzt werden kann.“