Statement von Sören Bartol

Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Sören Bartol betont angesichts der Fahrverbote in Köln, wie wichtig die technische Nachrüstung von Euro-5-Dieselfahrzeugen ist. Im Zweifel sollte der Staat bei der Vorfinanzierung der Entwicklungskosten von Nachrüstsets helfen.

„Hundertausende Pendler sowie tausende Handwerker sind darauf angewiesen, mit dem Auto zur Arbeit zu kommen. Sie treffen Fahrverbote, wie sie heute für Köln bestätigt wurden, besonders hart. Das zeigt, wie wichtig die technische Nachrüstung von Euro-5-Dieselfahrzeugen ist. Die Nachrüstsets müssen jetzt schnell auf den Markt kommen, damit Fahrverbote verhindert werden können. Im Zweifel sollte der Staat bei der Vorfinanzierung der Entwicklungskosten von Nachrüstsets helfen.

Dass selbst in einer Millionenstadt wie Köln, mit seinem dichten ÖPNV-Angebot, viele häufig ihr Auto nutzen, zeigt, dass wir erst am Anfang der Mobilitätswende stehen. Wir brauchen einen massiven Ausbau von Bus und Bahn, gerade im Umland der Städte. Pendler müssen eine klimafreundliche Alternativen haben, indem diese komfortabler und schneller sind und nicht, weil Fahrverbote zum Umstieg zwingen.“